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AHV-Ausgaben um 3.2 Prozent angestiegen

2022-07-08 12:05:05
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Quelle: Kanton Thurgau

Das Sozialversicherungszentrum Thurgau (SVZ) hat im Berichtsjahr 2021 mehr als 1.3 Milliarden Franken an Leistungen ausbezahlt, wie der Kanton Thurgau mitteilt.

Dabei seien alleine die AHV-Ausgaben um 3.2 Prozent angestiegen. Dies geht aus dem soeben veröffentlichten Jahresbericht hervor.

Im Berichtsjahr habe sich das SVZ durchgreifend reorganisiert und sieht sich für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet.Die eingenommenen Versicherungsbeiträge beliefen sich 2021 auf über 556 Millionen Franken, was einer Zunahme um 0.9 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Zahl der AHV-Leistungsbezügerinnen und AHV-Leistungsbezüger stieg weiter an.

Dadurch seien die AHV-Ausgaben um 3.2 % gewachsen. Trotz eines marginalen Rückgangs der ausbezahlten Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV stiegen die ausbezahlten Ergänzungsleistungen gesamthaft um 1.07 % an und lagen bei über 125 Millionen Franken.

Davon trägt der Bund rund einen Drittel.Aufgrund personeller Wechsel und laufender Gesetzesrevisionen unterzog sich das SVZ per 1. April 2021 einer durchgreifenden Reorganisation. Die Geschäftsleitung wurde neu formiert und es wurden spürbare Umstrukturierungen vorgenommen.

Dadurch will das SVZ sicherstellen, die anspruchsvollen und stetig zunehmenden Aufgaben effizient und kompetent zu erfüllen.Dazu zählt auch die korrekte Umsetzung der am 1. Januar 2022 in Kraft getretenen neuen IV-Gesetzgebung. Sie will das Eingliederungspotenzial und die Vermittlungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen sowie von psychisch erkrankten Personen stärken.

So werden Kinder und Jugendliche mit Geburtsgebrechen enger begleitet. Zudem werden Jugendliche und junge Erwachsene mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung und ins Erwerbsleben wirkungsvoll unterstützt.

Und schliesslich werde die Beratung und Begleitung von psychisch erkrankten Personen im Alter von 25 bis 65 Jahren ausgebaut. Mit dem Wechsel vom abgestuften zum stufenlosen Rentensystem solle darüber hinaus der Anreiz zur Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit oder der Erhöhung des Beschäftigungsgrades gesetzt werden.Gemeinsam mit den Partnern seien über 200 SVZ-Mitarbeiterinnen und SVZ-Mitarbeiter im Rahmen der gesetzlichen und finanziellen Möglichkeiten bestrebt, die bestmöglichen Lösungen für die Beitragspflichtigen und Leistungsbeziehenden zu ermitteln und umzusetzen.

In neun von zehn Sozialversicherungs-Bereichen erbringt das SVZ umfassende Dienstleistungen oder übernimmt Teilaufgaben davon.Der Jahresbericht 2021 steht wiederum nur elektronisch zur Verfügung. Er findet sich unter www.svztg.ch > Über uns > Jahresberichte..

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