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Regional

Stadt will Synergien mit dem Fernwärmeausbau nutzen

2022-07-07 05:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Energie Wasser Bern wird bis 2035 das Fernwärmenetz in der Stadt Bern massiv ausbauen, wie die Stadt Bern mitteilt.

Um die Fernwärmeleitungen verlegen zu können, muss der Strassenraum komplett aufgebrochen werden. Der Gemeinderat will diese Arbeiten nutzen, um gleichzeitig Bedürfnisse und Interessen der Stadt im öffentlichen Strassenraum umzusetzen.

So sollen beispielsweise Massnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas und der Biodiversität sowie der Verkehrssicherheit und des Verkehrsmanagements umgesetzt werden. Der Gemeinderat habe eine entsprechende Vorlage in die Wege geleitet.Seit 2020 sei Energie Wasser Bern daran, das Fernwärmenetz ab der Energiezentrale im Forsthaus auszubauen.

Bis 2035 sollen 36 Kilometer Hauptleitungen in die bestehenden Strassen verlegt werden. Das Fernwärmeprojekt sei für die Erreichung der Ziele des städtischen Energierichtplans von zentraler Bedeutung und eines der grössten Infrastrukturprojekte der letzten Jahrzehnte.Gestützt auf erste Erfahrungen im Länggasse-Quartier will der Gemeinderat das Fernwärme-Projekt künftig konsequent für Verbesserungen im Interesse der Bevölkerung nutzen.

Wenn der Strassenraum für die Verlegung der Leitungen aufgebrochen wird, sollen zum Beispiel stadtklimatische Massnahmen wie die Entsiegelung und Bepflanzung von Strassen- und Platzoberflächen, Verbesserungen für die Biodiversität, Wasserrückhalt oder Versickerung umgesetzt werden. Gleichzeitig will der Gemeinderat die Sicherheit für den Fuss- und Veloverkehr und die Schulkinder erhöhen.

Zudem sollen im Untergrund Massnahmen der Siedlungsentwässerung umgesetzt und wo sinnvoll Lichtsignalanlagen optimiert werden.Zur Umsetzung dieser Massnahmen plant der Gemeinderat einen Investitionskredit von 35 Millionen Franken. Über diesen Kredit sollen auch die dafür erforderlichen Stellen in der Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün finanziert werden (insgesamt zusätzliche 5 Projektleiter*innenstellen).

Nach Abschluss des Fernwärmeprojekts werde der zusätzliche Stellenetat über die natürliche Fluktuation wieder abgebaut. Angesichts des hart umkämpften Fachkräftemarkts, dem bereits angelaufenen Fernwärmeausbau und der langen Vorlaufzeiten von Bauvorhaben habe der Gemeinderat die zuständige Direktion ermächtigt, die Stellen bereits jetzt auszuschreiben.  .

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