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Kunstmuseum Thurgau: Projekt «SCALA» wird weiterverfolgt

2022-07-07 01:05:05
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Quelle: Kanton Thurgau

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat den Bericht des Preisgerichts über den Projektwettbewerb im offenen Verfahren für die Erneuerung des Kunstmuseums Thurgau zur Kenntnis genommen, wie der Kanton Thurgau meldet.

42 Wettbewerbsbeiträge wurden eingereicht. Realisiert werden solle das Projekt «SCALA» der Architektur ARGE Keller.Hubacher.Architekten aus Herisau, BBK Architekten AG aus Balzers und Harder Spreyermann Architekten AG aus Zürich.

Für die weitere Projektierung habe der Regierungsrat eine Planungskommission und einen Planungsausschuss eingesetzt.Die Kartause Ittingen sei eine weitläufige, ehemalige Klosteranlage. Sie sei im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung eingetragen.

Die Anlage sei seit 1977 im Besitz der Stiftung Kartause Ittingen. Seit 1983 betreibt der Kanton Thurgau in den Räumlichkeiten der Stiftung das Ittinger Museum und das Kunstmuseums Thurgau.Die Veränderung der Ansprüche an Museen, die stetig wachsende Sammlung sowie der steigende Konkurrenzdruck führten ab 2007 bei den Museen in der Kartause Ittingen zu einer Diskussion über die Schärfung des Museumsprofils und über eine Erweiterung der Museumsräume.

Trotz intensiver Bemühungen konnte jedoch keine Lösung gefunden werden. Nach diversen Projektierungen, Studien und Vorabklärungen und nachdem die Beziehung zwischen Kanton und Stiftung auf eine neue vertragliche Basis gestellt werden konnte, entschied der Regierungsrat 2020, auf einen Neubau zu verzichten und stattdessen eine Sanierung und Optimierung des bestehenden Kunstmuseums weiterzuverfolgen.

Um die Möglichkeiten eines solchen Vorhabens zu überprüfen, wurde im Sommer 2021 ein Projektwettbewerb ausgeschrieben. Es wurden 42 Projekte eingereicht. Das Preisgericht zeigt sich in seinem Bericht erfreut über die Vielfalt der eingereichten Lösungsvorschläge und die engagierte Auseinandersetzung der Verfasser mit der gestellten Aufgabe.

Das Siegerprojekt «SCALA» der Architektur ARGE Keller.Hubacher.Architekten aus Herisau, BBK Architekten AG aus Balzers und Harder Spreyermann Architekten AG aus Zürich habe es laut dem Preisgericht geschafft, durch eine kräftige, aber wohldosierte bauliche Intervention – den Einbau einer Kaskadentreppe – die heute getrennten Welten von Kreuzgang und Gewölbekeller zu einer ebenso schlüssigen wie attraktiven Raumfolge zu verbinden. Die bestehende Treppe bleibt weiterhin im Einsatz, um den Zugang zum kleinen Gewölbekeller zu gewährleisten und den Parcours durch die Ausstellungsräume zu einem «Loop» zu schliessen.

Der Weg hinab sei so einprägsam wie intuitiv geführt, ausserdem komfortabel und repräsentativ. Der Eingriff werde flankiert durch neu gesetzte Fahrstühle.

Diese architektonische Massnahme werde sekundiert durch präzise technische Ausführungen in Sachen Belichtung sowie statische, bauphysikalische und haustechnische Ertüchtigung, die das Bild einer sorgfältigen Durcharbeitung in grosser Breite vervollständigen. Das Projekt würde die beiden Museen in der Kartause Ittingen infrastrukturell auf einen guten Stand bringen, was einen weiteren erfolgreichen Betrieb insbesondere des Kunstmuseums ermöglichte.Für die Projektierung und die Koordination zwischen den Projektbeteiligten habe der Regierungsrat eine Planungskommission unter dem Vorsitz von Dominik Diezi, Chef des Departements für Bau und Umwelt, und einen Planungsausschuss unter dem Vorsitz des stellvertretenden Kantonsbaumeisters Roland Ledergerber eingesetzt.

Das Siegerprojekt werde zu einem Bauprojekt mit Kostenvoranschlag ausgearbeitet.  .

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