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Regierung genehmigt Tarifantrag für die obligatorische Unfallversicherung

2022-07-06 12:05:11
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Quelle: Fürstentum Liechtenstein

Der neue Prämientarif hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Versicherungszweige Berufsunfall (BU), Nichtberufsunfall (NBU) und freiwillige Versicherung (FV), wie das Fürstentum Liechtenstein berichtet.

Während in den Zweigen NBU und FW wiederum eine Senkung des Prämiensatzes beschlossen werden konnte, erfolgt in der Berufsunfallversicherung erstmals seit 2007 ein Anstieg des Prämiensatzes.Aufgrund des kleinen Versicherungskollektivs werden die Prämientarife der obligatorischen Unfallversicherung üblicherweise im Dreijahresrhythmus angepasst. Für die Arbeitnehmer (NBU) bedeutet dies die vierte Entlastung in Folge seit 2014. Der Prämiensatz konnte nach einem Höchststand von 15.69 Promille im Jahr 2013 auf nun durchschnittlich 11.22 Promille gesenkt werden.

Der Prämiensatz für die BU muss leicht nach oben angepasst werden, wobei auch hier der neue durchschnittliche Prämiensatz von 4.08 Promille unter jenem des Jahres 2017 in Höhe von 4.18 Promille liegt.Laut Berechnungen des Amtes für Gesundheit können die Arbeitnehmer in Summe mit einer Entlastung in Höhe von CHF 0.9 Millionen rechnen, bei den Arbeitgebern sei hingegen mit einem Mehraufwand gegenüber dem Jahr 2020 in Höhe von CHF 1.1 Millionen zu rechnen.Vaduz (ots) - Auf Antrag des Liechtensteinischen Krankenkassenverbandes habe die Regierung an ihrer Sitzung vom Dienstag, 5. Juli 2022 den Tarifvertrag mit der Clinicum Alpinum AG in Triesenberg genehmigt. Der Vertrag sei zeitlich befristet.

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