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Rettung von Löwenbaby

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    Rettung von Löwenbaby (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
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    Rettung von Löwenbaby (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
2022-06-23 12:10:05
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Quelle: Tierschutzorganisation Vier Pfoten

Zürich, 23. Juni 2022 – Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN überstellte erfolgreich ein Löwenjunges, das aus illegaler Privathaltung in Montenegro gerettet wurde, in ihr FELIDA Grosskatzenschutzzentrum in den Niederlanden, wie die Tierschutzorganisation Vier Pfoten meldet.

Die Reise führte über Kroatien durch Slowenien, Österreich und Deutschland. Am 21. Juni erreichte Löwe Nikola schliesslich sein neues Zuhause.

Der mittlerweile neun Monate alte Löwe wurde von den montenegrinischen Behörden im Februar 2022 gefunden. Er war aus seinem Zuhause entwischt und streunte zehn Tage lang durch die Strassen bei Budva an der Adria.

VIER PFOTEN unterstützte bei der Suche und Rettung des erschöpften und ausgehungerten kleinen Löwen und half bei der vorübergehenden Versorgung vor Ort. Aktuell werden immer mehr Fälle von jungen Grosskatzen in Südosteuropa bekannt, die als Haustiere oder zu Unterhaltungszwecken zum Verkauf angeboten werden.

Die Tiere seien Opfer des illegalen Wildtierhandels, der jedes Jahr das Leid von Millionen von Wildtieren weltweit verursacht.VIER PFOTEN arbeitete gemeinsam mit der montenegrinischen Umweltverwaltung (EPA) und der lokalen NGO «Center for the Protection and Research of Birds of Montenegro» (CZIP) zusammen, um Nikola vorübergehend vor Ort zu versorgen und unterzubringen. Während der Vorbereitung des Transfers in die Niederlande reisten VIER-PFOTEN-Experten mehrmals an, um Nikola zu untersuchen und eine kleine, aber dringende Operation durchzuführen.Am 20. Juni machte sich ein VIER-PFOTEN-Team gemeinsam mit einer Wildtierärztin vom Leibnitz Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) mit Nikola auf den Weg in sein neues Zuhause.

Nach über 2’000 Kilometern und sechs Ländergrenzen traf er wohlbehalten im Grosskatzenschutzzentrum ein.«Wir seien den montenegrinischen Behörden und CZIP dankbar für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit, die zu einer Lösung für den kleinen Nikola geführt haben. Obwohl er vor Ort beherzt versorgt wurde, gibt es in Montenegro einfach keine geeignete Unterbringung für einen jungen Löwen.

Deshalb sei es umso wichtiger, dass Nikola in FELIDA nun massgeschneiderte Pflege erhält. Er könne sich von den turbulenten ersten Lebensmonaten erholen und zu einem gesunden Löwen heranwachsen», sagt Barbara van Genne, verantwortlich für Wildtierrettungen bei VIER PFOTEN.«Dieser Fall sei Teil des viel grösseren Problems, der die illegale und kommerzielle Privathaltung, Zucht und den Handel mit Grosskatzen in ganz Südosteuropa umfasst.

Der kommerzielle Handel beinhaltet Interaktionen, Privathaltung oder Zirkusshows und sei in den meisten europäischen Ländern legal. Er dient jedoch oft als Deckmantel für illegale Aktivitäten.

In den letzten Monaten haben wir diverse Berichte über junge Löwen und Tiger erhalten, die im Kosovo, in Albanien, Montenegro und Nordmazedonien zum Verkauf angeboten oder privat gehalten wurden. Wir gehen davon aus, dass die Tiere zwischen den Ländern illegal gehandelt werden.

Wir fordern die Regierungen auf, effiziente Gesetze einzuführen und sie strikt umzusetzen, um Wildtiere vor Ausbeutung zu schützen», sagt Vanessa Amoroso, Leiterin der Abteilung für Wildtierhandel bei VIER PFOTEN.In Montenegro dürfen Wildtiere in Zirkussen, Zoos und privat gehalten werden, sofern eine Lizenz der EPA vorliegt und Mindeststandards erfüllt werden. VIER PFOTEN fordert ein Verbot für Wildtiere wie Löwen, Tiger und Bären in Zirkussen und Privathaltung.

Ausserdem muss ein klares Lizensierungssystem eingeführt werden, das sich auf Zoos und Zirkusse beschränkt. VIER PFOTEN und EPA wollen dies gemeinsam in Montenegro durchsetzen.Das FELIDA Grosskatzenschutzzentrum in den Niederlanden sei eines der Tierschutzzentren für gerettete Wildtiere, die VIER PFOTEN weltweit führt.

Es fungiert als spezielles Pflegezentrum für körperlich und geistig traumatisierte Grosskatzen. Die Grosskatzen, die sich von ihrer Vergangenheit erholen, können in das LIONSROCK Grosskatzen-Schutzzentrum in Südafrika gebracht werden.

Andere brauchen eine lebenslange Spezialpflege und bleiben dauerhaft in FELIDA. Neben Neuankömmling Nikola leben in FELIDA derzeit acht gerettete Löwen und ein Tiger.Filmmaterial sei hier zu finden.

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