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Kanton will Gemeindeschulen bei der Digitalisierung unterstützen

2022-06-22 11:05:03
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Quelle: Kanton Basel-Landschaft

Der Regierungsrat möchte den Gemeinden die Möglichkeit geben, von der für die kantonalen Schulen bestehenden und bewährten IT-Infrastruktur zu profitieren, wie der Kanton Basel-Landschaft berichtet.

Voraussetzung für den Zugang der Primar- und Musikschulen zu ausgewählten IT-Dienstleistungen des Kantons seien die Definition von geeigneten Rahmenbedingungen sowie eine entsprechende Anpassung des Bildungsgesetzes. Die Gemeinden seien als Trägerschaft für die Bereitstellung einer geeigneten digitalen Infrastruktur an den Primar- und Musikschulen verantwortlich. Neben der Ausstattung mit Geräten und Internet umfasst dies auch grundlegende IT-Anwendungen wie E-Mail-System, Personendatenverwaltung oder Dateiablage.

Aufgrund der immer komplexeren Herausforderungen der voranschreitenden Digitalisierung – wie zum Beispiel bezüglich der Umsetzung von Datenschutzvorgaben oder betreffend Anforderungen an Login-Verfahren – lasse sich diese Aufgabe auf lokaler Ebene immer weniger mit adäquatem Mitteleinsatz wahrnehmen.Für die kantonalen Schulen werden diese Services von der Abteilung Informatik (IT.SBL) der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) erbracht. Den Sekundar-, Mittel- und Berufsfachschulen stehen unter anderem Standardanwendungen in den Rechenzentren des Kantons sowie eine einheitliche Schuladministrationslösung (SAL) zur Verfügung, wofür Datenschutz und -sicherheit, Betrieb und Support geklärt und gewährleistet sind.

Eine Arbeitsgruppe des Kantons habe deshalb unter Einbezug von Vertretungen der Gemeinden sowie der Schulbeteiligten geprüft, unter welchen Voraussetzungen der Kanton diese Dienstleistungen auch für die kommunalen Schulen anbieten kann.Als Grundbedingung müssten die kommunalen Schulen die kantonal bereits eingeführten SAL-Module zu Promotion, Vertragswesen und Stammdaten – letzteres als Grundlage für das Identitätsmanagement – sowie das bestehende E-Mail- und Ablagesystem für Mitarbeitende an den Schulen übernehmen. So ergeben sich sowohl für den Kanton als auch die Gemeinden positive Skaleneffekte und eine erleichterte Zusammenarbeit über die verschiedenen Schulstufen hinweg.

Nach Bedarf könnten zu einem späteren Zeitpunkt zusätzlich weitere Services aus dem Portfolio des Kantons bezogen werden. Dies solle im Bildungsgesetz neu verankert werden.Für die Steuerung des Angebots für kommunale Schulen solle darüber hinaus ein paritätisch zusammengesetztes Gremium etabliert werden.

Damit sollen gleichzeitig die grösstmögliche Vollzugsfreiheit für die Gemeinden und die angemessene Reaktionsfähigkeit auf dynamische technologische Entwicklungen gewahrt bleiben.  .

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