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Rasenroboter sind eine Gefahr für Wild- und Haustiere

  • Rasenroboter sind eine Gefahr für Wild- und Haustiere
    Rasenroboter sind eine Gefahr für Wild- und Haustiere (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
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    Rasenroboter sind eine Gefahr für Wild- und Haustiere (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
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    Rasenroboter sind eine Gefahr für Wild- und Haustiere (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
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    Rasenroboter sind eine Gefahr für Wild- und Haustiere (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
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    Rasenroboter sind eine Gefahr für Wild- und Haustiere (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
2022-06-20 10:10:09
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Quelle: Tierschutzorganisation Vier Pfoten

Zürich, 20. Juni 2022 – Die Gartensaison ist in vollem Gange, wie die Tierschutzorganisation Vier Pfoten meldet.

Dabei spielen Rasenroboter eine immer grössere Rolle. Sie nehmen den Menschen nicht nur das mühselige Rasenmähen ab, sie arbeiten dabei auch wesentlich exakter.

Leider seien sie für viele Wildtiere, aber auch für neugierige Haustiere mitunter eine tödliche Gefahr.«Es kommt regelmässig zu Schnittverletzungen und grausamen Verstümmelungen von Tieren, die oft tödlich enden», erklärt Dominik del Castillo, Biologe und Campaigner bei VIER PFOTEN SCHWEIZ. Besonders Igel seien sehr häufig betroffen: «Sie flüchten nicht, sondern rollen sich bei Gefahr ein.

Entweder sie verenden gleich, oder sie tragen extrem schwere Verletzungen davon.» Aus Tier- und Artenschutzsicht haben die Roboter leider einen weiteren grossen Nachteil: Sie entziehen dem Igel auch die Nahrungsgrundlage. Insekten, Spinnentiere und Schnecken finden auf dauerhaft kurzgeschorenem Rasen keine Lebensgrundlage oder werden vom Mähroboter mitgehäckselt.

Streng geschützte Amphibien geraten genauso in die Schneidemesser wie Eidechsen und andere Reptilien. Dadurch werde die Artenvielfalt nachhaltig verringert.

Auch für unsere Haustiere können diese Roboter gefährlich werden. Dominik del Castillo rät daher, Hund, Katze und Co.

keinesfalls in den Garten zu lassen, wenn der Roboter läuft. VIER PFOTEN empfiehlt Tierliebhabern generell, entweder auf Rasenroboter zu verzichten oder ihn nur unter persönlicher Aufsicht einzusetzen: «Am besten sei es, den Roboter nur unter Beobachtung tagsüber zu verwenden.

Bevor man ihn benutzt, sollte man die Wiese genau absuchen», sagt der Experte. In der Gartensaison lauern aber auch noch weitere Gefahren für Wild- und Haustiere.

«Neben Rasenmähern seien vor allem auch Freischneider sehr gefährlich, da man mit diesen sehr nahe an Hecken schneidet», ergänzt Dominik del Castillo. Er warnt zudem vor dem Ertrinken in Gartenteichen; vor offenen Kellerfenstern, die tödliche Fallen sein können und vor der Verletzungsgefahr spielerischer und jagdgetriebener Hunde im Garten.

Am sinnvollsten aus Tierschutz- und Naturschutzsicht sei es, einen naturnahen Garten zu haben, in dem Vögel und kleine Wildtiere Nahrung und Schutz finden. Fotos dürfen kostenfrei verwendet werden.

Sie dürfen nur für die Berichterstattung über diese Medienmitteilung genutzt werden. Für diese Berichterstattung werde eine einfache (nicht-ausschliessliche, nicht übertragbare) und nicht abtretbare Lizenz gewährt.

Eine künftige Wiederverwendung der Fotos sei nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung von VIER PFOTEN gestattet..

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