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Zuger Regierungsrat unterstützt Klimainitiative der Wirtschaft

2022-06-20 09:05:13
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Quelle: Kanton Zug

Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat im Rahmen des Programms Zug+ die Beteiligung an der Initiative «Klima-Charta Zug+» in der Höhe von gesamthaft 1,58 Millionen Franken verteilt auf vier Jahre, wie der Kanton Zug meldet.

Die «Klima-Charta Zug+» richtet sich an die gesamte Zuger Wirtschaft und motiviert Zuger Unternehmen zur rascheren und kohärenten Umsetzung von klimaschonendem Wirtschaften. Die Unternehmen erhalten eine Anschubunterstützung.

Diese beinhaltet eine Bestandesaufnahme sowie die Erarbeitung und Begleitung eines Massnahmenplans zur Reduzierung des CO2-Ausstosses.Energie solle sparsam eingesetzt werden, zunehmend aus erneuerbaren Quellen und vorzugsweise aus der Region stammen. Gemäss seinem «Energieleitbild Kanton Zug 2018» setzt der Zuger Regierungsrat dazu insbesondere auch auf die Innovationskraft der Wirtschaft und der Wissenschaft.

Die ökologische Nachhaltigkeit werde für alle Unternehmen zunehmend als Standortfaktor und im Rahmen der Wettbewerbsdifferenzierung unverzichtbar.Die «Klima-Charta Zug+» sei eine Initiative zur Wirtschaftsförderung im Bereich Klimaschutz und wurde durch die Zuger Wirtschaftskammer, das Institut WERZ (Institut für Wissen, Energie und Rohstoffe Zug) der OST (Ostschweizer Fachhochschule), das Technologieforum Zug und den Switzerland Innovation Park Central eingereicht. Die Idee basiert auf einer von der Zuger Wirtschaftskammer in Auftrag gegebenen Studie «Green Check Zug», die aufzeigt, dass die Wirtschaft für knapp die Hälfte der direkten CO2-Emissionen im Kanton verantwortlich ist.

«Die Zuger Wirtschaft zeigt den klaren Willen, signifikante Beiträge zur Reduktion dieser Emissionen zu leisten. Sie solle in diesem Bestreben durch den Kanton unterstützt werden», erklärt Statthalterin Silvia Thalmann-Gut.Durch das Projekt solle die Umsetzung von konkreten und durchdachten Massnahmen für den Klimaschutz beschleunigt werden.

Die Umsetzung entsprechender Bestrebungen werde zu oft zurückgestellt oder dem unternehmerischen Alltagsdruck «geopfert». Firmeninterne Hemmnisse bei der Bearbeitung der Thematik können durch das Aufzeigen wirtschaftlich sinnvoller Handlungsoptionen sowie die Planung und Begleitung von Massnahmen unter Einbezug der Zug-spezifischen Möglichkeiten besser überwunden werden.

Durch die Beteiligung der Unternehmen an rund der Hälfte der Kosten werde eine hohe Verbindlichkeit erreicht.Der Kanton Zug bietet mit der hohen Dichte an bereits verantwortungsbewusst handelnden Unternehmen sowie einer Vielzahl von Projekten und Best Practices ideale Voraussetzungen als Modellregion für eine zukunftsfähige und nachhaltige Wirtschaft. Mit der «Klima-Charta Zug+» sollen bestehende Instrumente und Initiativen zielgerichtet eingebettet und genutzt werden.Silvia Thalmann-Gut erklärt: «Der Kanton Zug könne seinen Ruf als innovativer, agiler und umweltbewusster Kanton weiter festigen, indem er Unternehmen auf ihrem Weg unterstützt, einen Beitrag in der Klimapolitik zu leisten.» Um der Dringlichkeit in den Themen Klima und Nachhaltigkeit gerecht zu werden, habe die Privatwirtschaft die Finanzierung eines 2022 startenden Vorprojekts in der Höhe von 230`000 Franken zugesagt.

Dieses werde von den Initianten auch dann durchgeführt, wenn der Kantonsrat dem Beitrag nicht zustimmen sollte. Das Gesamtbudget der «Klima-Charta Zug+» inklusive Vorprojekt beträgt 2,715 Millionen Franken.

Der Regierungsrat beantragt beim Kantonsrat für das Hauptprojekt einen Beitrag von max. 1,58 Millionen Franken.

«Das vorliegende Projekt solle den Kanton Zug und die Zuger Wirtschaft so positionieren, dass sie in Zukunft weiterhin gemeinsam erfolgreich bleiben,» fasst Silvia Thalmann-Gut zusammen..

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