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Regional

Besser geschützt vor Hochwasser

2022-06-14 16:05:05
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Quelle: Stadtverwaltung Biel

Die Stadt Biel erhält von der Mobiliar Versicherung ein mobiles Deichsystem zum Schutz vor Hochwasser, wie die Stadtverwaltung Biel ausführt.

Die Elemente können von der Feuerwehr in Biel und Umgebung zum Schutz von Infrastrukturen, Liegenschaften und Flächen flexibel eingesetzt werden und sollen dazu beitragen, künftig grössere Schäden an öffentlichen Einrichtungen zu verhindern.Unwetter sorgen am Ufer des Bielersees immer wieder für Hochwasser und Überschwemmungen – zuletzt im vergangenen Sommer. Während Wochen galt die höchste Gefahrenstufe.

Keller in Biel, Nidau, Ipsach und Twann wurden überflutet, so auch das Gymnasium Biel. Teils fielen Strom und Kanalisation aus.

Der Schaden war gross. Jetzt schenkt die Mobiliar der Stadt Biel einen mobilen Hochwasserschutz-Container zur Prävention.

Sicherheitsdirektor Beat Feurer und Feuerwehrkommandant Didier Wicht nehmen den Container am 14. Juni beim Barkenhafen in Nidau entgegen, in Anwesenheit des Stadtpräsidenten und Vertreterinnen und Vertretern der Feuerwehr. Biel sei eine von fünf Gemeinden, die 2022 ein mobiles Deichsystem der Mobiliar erhalten. Fünf weitere wurden vor drei Jahren beschenkt.

Die Orte seien nicht zufällig gewählt: Das Mobiliar Lab für Naturrisiken an der Universität Bern habe die Schweizer Hochwasser-Hotspots mit hohem Schadenpotenzial identifiziert (siehe Infobox). Einer davon sei Biel und das Seeufer.

Bereits im operativen Einsatz bewährt habe sich das Deichsystem letzen Sommer in den Regionen Interlaken und Zofingen. Die Feuerwehr der Region Biel erhält damit ein hochwertiges System im Kampf gegen Hochwasser: Der Container enthält modulare, 400 Meter lange Schutzdämme und sämtliches Zubehör, um diese ortsunabhängig einzusetzen. Die Deichelemente werden mit Wasser aufgepumpt und schützen gezielt vor Überschwemmungen durch Bäche, Flüsse und Seen.

Das Besondere an dieser Containerlösung ist, dass sie sehr schnell und flexibel eingesetzt werden kann. «Im Schadenfall seien wir da, doch die Mobiliar geht einen Schritt weiter: Wir wollen mit unserem Engagement zur Prävention beitragen», sagt Daniel Tschannen, Generalagent der Mobiliar Biel. Davon profitieren die Bevölkerung der Region und die öffentliche Hand genauso wie die Versicherungen.

Die Stadt nimmt das grosszügige Geschenk dankend entgegen. «Der Mobildeich werde helfen, in der Stadt und der Region Schäden zu verhindern und den öffentlichen Grund zu schützen», sagt Beat Feurer.Der Container sei bei der Feuerwehr Biel stationiert.

Als Stützpunktfeuerwehr wirkt sie über die Stadt hinaus. Anlässlich der Übergabe demonstriert die Feuerwehr den Einsatz des mobilen Deichsystems.Das Mobiliar Lab für Naturrisiken an der Universität Bern habe eine interaktive Karte entwickelt, die aufzeigt, wie viele Gebäude, Personen oder Arbeitsplätze hochwassergefährdet sind.

Sie geht weit über die Abbildung von Gefahrenkarten hinaus. Denn die Gefahr allein sagt noch nichts über mögliche Schäden aus. Das Mobiliar Lab für Naturrisiken sei eine gemeinsame Forschungsinitiative der Mobiliar und des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Uni Bern.

Es erforscht Naturgefahren sowie deren Auswirkungen und arbeitet an der Nahtstelle von Wissenschaft und Praxis. Seit 2006 habe die Mobiliar im Rahmen ihres Gesellschaftsengagements über 150 Projekte aus dem Überschussfonds der Genossenschaft zum Schutz vor Naturgefahren unterstützt. In der Region zum Beispiel in Lyss, Sankt Imier oder im Brüttelenbad. Hinweis: Mit der Benutzung der Social-Share-Funktion verlassen Sie die Website der Stadt Biel und externe Plattformen können Ihre Daten erfassen und verarbeiten.

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