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Integrative Sonderschulung in Graubünden gut etabliert

  • Integrative Sonderschulung in Graubünden gut etabliert
    Integrative Sonderschulung in Graubünden gut etabliert (Bild: Staatskanzlei des Kantons Graubünden)
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    Integrative Sonderschulung in Graubünden gut etabliert (Bild: Staatskanzlei des Kantons Graubünden)
2022-06-09 09:05:05
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Quelle: Staatskanzlei des Kantons Graubünden

In der Bündner Volksschule gibt es eine klare integrative Haltung, wie die Staatskanzlei des Kantons Graubünden mitteilt.

Dies zeigt der erste kantonale Bericht zur Evaluation der Integrativen Sonderschulung. Die grosse Mehrheit der integrativ geschulten Schülerinnen und Schüler fühlt sich in der Schule wohl und dazugehörig.

Der Bericht gibt zudem Hinweise auf Bereiche, die verbessert werden können.Die Integrative Sonderschulung als Teil der Volksschule dient dazu, Schülerinnen und Schüler zu fördern, die wegen einer Behinderung sonderpädagogische Massnahmen benötigen. Nach Möglichkeit geschieht die Förderung integrativ, das heisst die Schülerinnen und Schüler besuchen den Unterricht an der Regelschule ihres Wohnorts.

Im Auftrag des Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartements habe das Schulinspektorat des Amts für Volksschule und Sport in Zusammenarbeit mit der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich die Integrative Sonderschulung im Kanton Graubünden evaluiert. Auf der Grundlage des Evaluationsberichts werden Massnahmen zur Qualitätsentwicklung der Integrativen Sonderschulung geprüft.Umfassende Evaluation Der Bericht «Evaluation Integrative Sonderschulung Graubünden 2021/22» liefert erstmals einen breiten Überblick zur Umsetzung der Integrativen Sonderschulung im Kanton.

Zu diesem Zweck wurden alle Beteiligten aus diesem Bereich einbezogen: Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte, Klassenlehrpersonen, Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, Therapeutinnen und Therapeuten, Schulassistenzen, alle Schulleitungen der Regelschulen, alle Leitungen der Institutionen der Sonderschulung sowie die Bereichsleitungen und Verantwortlichen für die Integrative Sonderschulung. Insgesamt haben sich mehr als 700 Personen an der schriftlichen Befragung beteiligt.Einblick in fünf Bereiche Die Ergebnisse der Evaluation stützen sich auf die Analyse der Dokumente, auf eine schriftliche Vorbefragung aller involvierten Personen sowie auf Gespräche mit Fachpersonen.

Zusätzlich wurden in allen Sprachregionen und Zyklen sowie für alle Behinderungsarten insgesamt 59 Fördersituationen untersucht. Der Besuch umfasste jeweils einen halben Tag vor Ort mit der Beobachtung von Unterricht und Förderung sowie mit Interviews.

In der Evaluation wurden fünf Bereiche beleuchtet: «Haltung, Umgang, soziale Integration», «Fördersetting und Umsetzung», «Verfahren und Förderplanungsprozess», «Zusammenarbeit und Kommunikation» und «Leitung und Qualitätssicherung».Angemessene Förderung Die Evaluation verdeutlicht die feste Verankerung der Integrativen Sonderschulung in der Bündner Volksschule. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in diesem Rahmen eine angemessene Förderung.

Der Unterricht, die zusätzliche Unterstützung und die Therapie seien organisatorisch gut aufeinander abgestimmt. Der Unterricht sei unterschiedlich gut auf den Förderbedarf ausgerichtet.

Eine besondere Herausforderung sei die Umsetzung der Integrativen Sonderschulung bei Sprachbehinderung.Gute Zusammenarbeit Die Lehrpersonen und insbesondere die Erziehungsberechtigten seien sehr zufrieden mit den gemeinsamen Gesprächen und mit der Förderplanung. Auch fühlen sich die Erziehungsberechtigten gut informiert.

Die einzelnen Förderpläne seien von unterschiedlicher fachlicher Qualität und teilweise für den Unterricht zu wenig nutzbar. Die Zusammenarbeit der beteiligten Lehrpersonen sei zumeist gut gewährleistet.

Zuständigkeiten, Rollen und Aufgaben seien mehrheitlich geklärt.Aufwändige Organisation Die organisatorische, personelle und fachliche Leitung der Integrativen Sonderschulung werde von den Institutionen der Sonderschulung verantwortet. Die Beratung und Weiterbildung werden von den Schulen und Lehrperson mehrheitlich geschätzt.

Weil die personelle und organisatorische Verantwortung bei den Sonderschulen liegt, seien jedoch die Planung und Umsetzung der Integrativen Sonderschulung in den Regelschulen erschwert..

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