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Schweizer Bioackerbautag 2022: Feldgemüsebau und Klimawandel

  • Schweizer Bioackerbautag 2022: Feldgemüsebau und Klimawandel
    Schweizer Bioackerbautag 2022: Feldgemüsebau und Klimawandel (Bild: Bio Aktuell)
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    Schweizer Bioackerbautag 2022: Feldgemüsebau und Klimawandel (Bild: Bio Aktuell)
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    Schweizer Bioackerbautag 2022: Feldgemüsebau und Klimawandel (Bild: Bio Aktuell)
  • Schweizer Bioackerbautag 2022: Feldgemüsebau und Klimawandel
    Schweizer Bioackerbautag 2022: Feldgemüsebau und Klimawandel (Bild: Bio Aktuell)
2022-05-14 16:10:10
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Quelle: Bio Aktuell

Nach einer dreijährigen Pause werden wieder ein spannendes Programm und eine grosse Vielfalt an Kulturen präsentiert: Wichtige Themen am Bioackerbautag vom 8. und 9. Juni 2022 in Holziken AG sind der Feldgemüsebau und die Nährstoffversorgung auf Biobetrieben, wie Bio Aktuell berichtet.

Zudem werde das Augenmerk an den zahlreichen Feldposten auf die Herausforderungen gerichtet, die sich der Landwirtschaft aufgrund des Klimawandels stellen. Auf dem Hardhof in Holziken AG werde seit 1997 nach den Richtlinien von Bio Suisse produziert.

Foto: FiBL, Hansueli Dierauer Der Bioackerbautag 2022 findet auf dem Hardhof von Céline und Simon Lüscher statt. Neben dem vielseitigen Acker- und Feldgemüsebau seien dort die Weidebeef-Produktion und die Mastpoulethaltung wichtige Betriebszweige.

Auch vom Nachbarbetrieb, der durch Stefan Lehmann geführt wird, konnten einige Flächen in den Ackerbautag integriert werden. Beide Betriebe werden seit über zwanzig Jahren biologisch bewirtschaftet.In der Region sei der Feldgemüsebau mit Karotten, Zwiebeln und Randen traditionell vertreten und ein wichtiges Fruchtfolgeglied vieler Betriebe.

Dies führt dazu, dass die restlichen Fruchtfolgeglieder so um den Feldgemüsebau gegliedert werden, dass eine möglichst effiziente Nährstoffausnutzung gewährleistet sei und der Beikrautdruck niedrig gehalten wird. Dadurch könne der Deckungsbeitrag der Kultur verbessert und die Handarbeitszeit reduziert werden.An den verschiedenen Feldposten werden die Querschnittsthemen Klimawandel, Bodenfruchtbarkeit und Humusaufbau besonders beleuchtet.

Auch im Biolandbau zeigt sich immer wieder, dass es besonders bei Fruchtfolgen mit anspruchsvollen Kulturen nicht immer vollständig möglich ist, Pflege- und Erntearbeiten mit dem Schutz der wertvollen Ressource Boden zu vereinen. Auf dem gemischt bewirtschafteten Ackerbaubetrieb mit Feldgemüsebau sei es jedoch möglich, durch eine angepasste Kulturenwahl dem Boden genügend lange Anbaupausen zu gewähren.

So könne die Bodenfruchtbarkeit erhalten werden.Der Klimawandel werde auch auf den Ackerbau verstärkte Auswirkungen haben. Auf den leichten Böden der Region um Holziken sei es bereits heute nötig, gewisse Kulturen zu bewässern.

Da besonders in niederschlagsarmen Jahren Wasser zunehmend knapp wird, braucht es in Zukunft weitere Anpassungen. Dazu gehören zum Beispiel die Wahl anspruchsloserer Kulturen und Sorten, eine wasserschonende konservierende Bodenbearbeitung, der Aufbau von Humus im Boden oder der Einsatz wasserschonender Bewässerungstechnik.

Am Bioackerbautag 2022 werden Lösungsansätze gezeigt, welche den Acker- und Feldgemüsebau dabei unterstützen können, fit für die Zukunft zu werden.Der Bioackerbautag sei eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen Praktikern und Praktikerinnen, der Praxisforschung und den verschiedenen Marktpartnern. Er werde dieses Jahr erstmals als zweitägige Veranstaltung durchgeführt.

Das Abendprogramm am ersten Abend bietet viele Möglichkeiten für den geselligen und fachlichen Austausch.Der Bioackerbautag habe bereits seinen festen Platz bei den Produzentinnen und Produzenten gefunden. Es sei bereits die siebte Ausgabe.

Träger des Bioackerbautages 2022 seien das FiBL, Bio Suisse, Sativa und das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg des Kantons Aargau.Tel. 062 865 72 65 E-Mail www.fibl.orgTel. 079 722 54 32 E-Mail www.fibl.org In Zusammenarbeit mit den kantonalen Bildungs- und Beratungszentren.

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