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Regional

Zertrampelte Schwertlinienfelder als Folge der Selfie-Kultur

2022-05-12 09:05:07
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Fürstentum Liechtenstein

Die Natur ist aus dem Winterschlaf erwacht und erblüht von Neuem, wie das Fürstentum Liechtenstein ausführt.

So auch die Sibirischen Schwertlilien, die das Ruggeller Riet ab sofort wieder in ein blaues Blütenmeer verwandeln. Leider finden sich auch immer wieder Trampelspuren in den Lilienfeldern.

Gemäss Beobachtungen der Naturwacht waren in den letzten zwei Jahren auf Grund der COVID-Reisebeschränkungen besonders viele Menschen in den hiesigen Naturschutzgebieten unterwegs. Durch das Aufkommen der sozialen Medien und der damit einhergehenden Selfie-Kultur wollen viele exklusive Fotos auf dem eigenen Profil veröffentlichen.

Dabei reicht ein Naturfoto oft nicht mehr aus, sondern man legt sich trotz Wegegebot und Schutzstatus der Schwertlilie und andere direkt ins Lilienfeld, um ein Foto von sich zu schiessen. Offensichtlich werde auch eine drohende Busse in Kauf genommen.

"Dass innerhalb von Naturschutzgebieten ein Wegegebot gilt und die Schwertlilie eine geschützte Art ist, scheinen viele nicht zu wissen oder einfach zu ignorieren", gibt sich Oliver Müller, Leiter der Naturwacht, besorgt.Das oben beschriebene Problem tritt nicht nur im Ruggeller Riet auf. Die Vorarlberger Nachbarn haben im Bangser Ried mit demselben Problem zu kämpfen.

Aus diesem Grund haben sich Feldkirch, Ruggell, Vorarlberg und Liechtenstein zwecks einer engen Zusammenarbeit zusammengeschlossen. Dabei sollen im Rahmen einer Informationskampagne die Naturbesucherinnen und -besucher sensibilisiert werden.

So werden in Ruggell während der Blütezeit der Schwertlilien temporär zusätzliche Informationstafeln bei den Parkplätzen und Ausgangspunkten der Spaziergängerinnen und Spaziergänger aufgestellt. Ebenfalls werde mit einer grenzüberschreitenden Kampagne in den sozialen Medien für das Blütenmeer geworben und gleichzeitig auf Verhaltensregeln hingewiesen.

Auch die Naturwacht Feldkirch arbeitet diesbezüglich eng mit der liechtensteinischen Naturwacht zusammen. So werden die Kontrollen vor Ort in den beiden Gebieten intensiviert und untereinander koordiniert, um noch mehr Aufklärungsarbeit leisten zu können.Am 10. Juni 2022 findet im Rahmen des Umweltprogramms von Feldkirch eine grenzüberschreitende Fahrrad-Exkursion zum Thema Moore statt, welche die verstärkte Zusammenarbeit zusätzlich untermauert.

Dabei werde aufgezeigt, welche Bedeutung Moore im Zusammenhang mit der Speicherung von Kohlenstoff und damit für den Klimaschutz haben. Weitere Infos zur Exkursion finden sich unter https://www.feldkirch.at/leben/umwelt-und-naturschutz/umweltprogramm.Vaduz (ots) - Die Veranstaltung "Familie und Beruf" habe am Mittwoch, 11. Mai 2022 konkrete Wege und Massnahmen aufgezeigt, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser gefördert werden kann.

Mehr als 200 Interessierte aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nahmen teil. An der Veranstaltung "Familie und Beruf" im SAL in Schaan zeigten Experten und Praktiker auf, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ...Vaduz (ots) - Auch dieses Jahr fand das Jubel-Forum des "aha - Tipps & Infos für junge Leute" statt.

"Jubel" steht für "Jugendbeteiligung Liechtenstein" und stellt eine Plattform für Jugendliche der Sekundarstufe I zur klassen-, schul- und gemeindeübergreifenden Vernetzung dar - sowohl untereinander als auch mit Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft. Regierungsrat Manuel Frick richtete die Begrüssungsworte ....

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