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Regierung verabschiedet Bericht und Antrag zur Weiterentwicklung des Naherholungsgebietes Malbun/Steg und zur Sanierung der Bergbahnen Malbun

2022-05-03 16:05:07
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Quelle: Fürstentum Liechtenstein

Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom Dienstag, 3. Mai 2022 einen Bericht und Antrag betreffend die Weiterentwicklung des Naherholungsgebietes Malbun/Steg sowie die zukünftige Ausrichtung und Sanierung der Bergbahnen Malbun verabschiedet, wie das Fürstentum Liechtenstein mitteilt.

Die Destination Malbun/Steg sei das alpine Naherholungsgebiet für die liechtensteinische Bevölkerung und das Zentrum des alpinen Tourismus des Landes. Mit den Bergbahnen Malbun AG (BBM) steht der zentrale Leistungserbringer für das Berggebiet heute in finanzieller Schieflage.

Die BBM sei eine privatrechtliche Aktiengesellschaft, bei welcher die öffentliche Hand Hauptaktionär sei (Land 48%, Gemeinden 25%).Die Regierung definiert drei Szenarien für die Weiterentwicklung der Destination Malbun/Steg und empfiehlt einen moderaten touristischen Ausbau, um die Attraktivität des Naherholungsgebiets für die liechtensteinische Bevölkerung und Gäste aufrechtzuerhalten. Dabei wurde in Zusammenarbeit mit den Stakeholdern des Berggebiets sieben strategische Stossrichtungen festgelegt, wie etwa der zielgruppenspezifische, qualitative Ausbau des Winterangebots, der naturnahe Ausbau des Sommer- und Ganzjahresangebots, die Festlegung von "touristischen" und "nicht-touristischen" Gebieten, die Schaffung einer langfristigen Tourismusfinanzierung sowie die Förderung eines "Green Malbun".

Aus den strategischen Stossrichtungen abgeleitet und aufgrund der dringend notwendigen Erneuerung der Liftanlage Sareis und der Beschneiung ergibt sich für die Bergbahnen für die nächsten sechs Jahre ein Investitionsbedarf von rund CHF 13 Mio.Für die Sanierung der BBM sei ein Kapitalschnitt bei allen Aktionären um 85% auf neu 15% des Aktienkapitals notwendig. Im Anschluss solle durch eine Kapitalaufstockung um insgesamt CHF 5 Millionen durch das Land (CHF 2.4 Mio.), die Standortgemeinden Triesenberg und Vaduz (gesamt CHF 1.1 Mio.) sowie Private (CHF 1.5 Mio.) der erforderliche Investitionsbedarf mitfinanziert werden.Das strukturelle Defizit von CHF 900`000, welches auch nach der Sanierung der BBM bestehen bleibt, solle durch jährliche Landesbeiträge von CHF 650`000 (mehrjährige Finanzbeschlüsse) sowie Beiträge der Ferienwohnungsbesitzer von rund CHF 250`000 (Tourismusfinanzierung) gedeckt werden.

Für die Einhebung von Ferienwohnungsabgaben sei eine neue gesetzliche Grundlage notwendig, die spätestens ab 2025 Geltung erlangen soll. Bis zum Inkrafttreten des Gesetzes erhöhen sich die jährlichen Landesbeiträge entsprechend auf CHF 900`000. Mit diesen Beiträgen werde die BBM in der Lage sein, die laufenden (Ersatz-)Investitionen zu finanzieren, sodass die Gesellschaft langfristig planen kann.Teil der Sanierungslösung sei auch die Entflechtung des JUFA-Hotels, bei welchem die BBM substantiell beteiligt sei und eine hohe Fremdkapitalbelastung trägt.

Nach intensiven Gesprächen sei es gelungen, einen geeigneten Käufer für das Hotel zu finden. Die JUFA Gruppe bekennt sich zum Standort Malbun und will ihr bisheriges Engagement fortsetzen.

Die JUFA will daher in Kooperation mit einer Investorengruppe die Immobilie übernehmen und habe ein entsprechendes Kaufangebot zum Marktpreis von CHF 8.0 Millionen unterbreitet. Um die Übernahme zu ermöglichen und die Entflechtung zu realisieren sei ein Sicherungsbeitrag vom Land in der Höhe von CHF 2.0 Millionen sowie Forderungsverzichte der Banken und privaten Investoren von insgesamt CHF 2.8 Millionen notwendig.Die vorgeschlagene Sanierungslösung solle in den kommenden Monaten umgesetzt werden, sodass die BBM bis Ende Jahr saniert ist.

Zur finanziellen Überbrückung solle einerseits auf die Rückforderung des im Jahr 2020 ausgerichteten zinslosen Darlehens des Landes (CHF 700`000) verzichtet und andererseits ein zusätzlicher Überbrückungsbeitrag von CHF 800`000 für das Jahr 2022 ausgerichtet werden (à-fonds-perdu). Für die Umsetzung der Sanierungslösung beantragt die Regierung für das Jahr 2022 einen Nachtragskredit von CHF 5.2 Mio.Das vorliegende Sanierungskonzept sei ein klares Bekenntnis der Regierung zur Destination Malbun/Steg als alpines Erholungsgebiet und Sportstätte Liechtensteins.

Demnach solle das Land Liechtenstein als Hauptaktionär und mit jährlichen finanziellen Beiträgen eine nachhaltige Entwicklung der BBM als zentraler Leistungserbringer sicherstellen. Ebenso sehen sich die Standortgemeinden Triesenberg und Vaduz in der Verantwortung, einen wesentlichen Beitrag zu leisten.

Die Regierung anerkennt das grosse Engagement von Privaten, welche sich seit Jahrzehnten für das Liechtensteiner Berggebiet einsetzen. Die Regierung sei überzeugt, dass es nur unter Einbezug aller Kräfte gelingen kann, das einzigartige Naherholungsgebiet Malbun/Steg erfolgreich und nachhaltig weiterzuentwickeln.Vaduz (ots) - Die schweizerische Zulassungsbehörde Swissmedic habe Mitte April den proteinbasierten Impfstoff Nuvaxovid von Novavax zugelassen.

Eine Anmeldung für die Schutzimpfung gegen das SARS-CoV-2-Virus mit diesem neuen Impfstoff sei ab sofort über eine Warteliste unter impfung.li möglich. Die definitiven Impftermine werden vergeben, wenn der Impfstoff verfügbar ist.

Das Impfzentrum Mühleholz führt zudem ...Vaduz (ots) - Das alljährliche Jugendsportlager in Tenero konnte mit einer Rekordteilnehmerzahl von insgesamt 30 Personen (26 Jugendliche und 4 Jugend-Leiter) durchgeführt werden. Die guten Bedingungen und die ausgezeichnete Infrastruktur haben zu einem erfolgreichen Lager in sportlicher wie auch in sozialer Hinsicht beigetragen.

Wie auch in anderen Jahren konnten wieder diverse Sportarten wie Bouldern, Squash, Windsurfen, BMX und vieles mehr durchgeführt werden. Zudem ...Vaduz (ots) - Die Regierung habe am Montag, 2. Mai 2022, Anpassungen der Verordnung über Massnahmen im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine und der Verordnung über Massnahmen gegenüber Belarus beschlossen.

Im Rahmen der Anpassung wurden die noch nicht umgesetzten EU Waren-, Handels- und Finanzsanktionen, darunter ein Verbot der Erbringung von bestimmten ....

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