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Regional

Talentförderung am GIBZ

2022-05-02 15:05:12
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Quelle: Kanton Zug

Am Gewerblich-industriellen Bildungszentrum Zug (GIBZ) werden junge Berufsleute begleitet, gefördert und gefordert, wie der Kanton Zug meldet.

Ein breites Kursangebot steht den Lernenden zur Verfügung, um sowohl Kompetenzen aufzuarbeiten als auch Stärken zu unterstreichen. So können Lernziele verbessert und auch zusätzliche Lerneinheiten erarbeitet werden.

Die Palette reicht von Fremdsprachen über Sport zu Lernstrategien, Sprachkurse für Migrantinnen und Migranten und berufsspezifische Kurse. Ebenso werden talentierte Berufsleute bei Projektarbeiten von Lehrpersonen individuell gefördert.GIBZ-Lernende als Köchin/Koch EFZ haben sich am Wettbewerb «Gastro Elite» im Rahmen der Messe OFFA vom 20. – 24. April 2022 gegen die Konkurrenz durchgesetzt und als Gruppe «Alleskönner» gesiegt.

Die fünf Jungköchinnen und -köche Pascal Arnold (Restaurant Kreuz, Altdorf), Fabian Duss (Gasthaus Hirschen, Oberägeri), Miriam Fassbind (Restaurant Aesch, Walchwil), Yael Holzgang (Swiss Holidaypark, Morschach) und Erika Kälin (Restaurant Kubli, Glarus) konnten die Wettbewerbsaufgabe, ein 3-Gang-Menü für 70 Personen zu kreieren, mit Bravour meistern.Die Teams wurden bezüglich Organisation & Teamwork, Umsetzung der Rezepte, Hygiene & Auftreten, Arbeitssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Schnittarten, Gartechniken, Präsentation ( inklusive Zeitmanagement) und Degustation bewertet. Daniel Schmidlin, GIBZ-Berufskundelehrer und Coach: «Es habe mir grosse Freude bereitet, das Team zu coachen und sie an die Spitze zu führen.» Kochlernender Pascal Arnold ergänzt: « Es war eindrücklich vor so vielen Zuschauerinnen und Zuschauern zu kochen und das Essen einer so hochkarätigen Jury zu servieren.»Diesen Erfolg haben sich die Lernenden hart erarbeitet.

Nebst dem Unterricht am GIBZ trainierte das Team in den Betrieben und simulierten die Wettbewerbsbedingungen dreimal. Die beiden Lehrbetriebe Swiss Holidaypark, Morschach und Restaurant Aesch, Walchwil stellten ihre Küchen für Übungszwecke zur Verfügung.

Gewinnerin Miriam Fassbind: «Ich könne es nur jedem Lernenden empfehlen, an vielen Wettbewerben teilzunehmen. Es war auch sehr lehrreich, in einer Showküche zu arbeiten.» Der Wettbewerb stellte auch eine gelungene Aufgabe hinsichtlich der Abschlussprüfung dar.

Lernender und Gewinner Fabian Duss: «Ich fand es eine tolle Erfahrung. Es braucht eine grosse Vorbereitung, aber es lohnt sich auf jeden Fall.»Erfolgreiche Lernende seien immer auf Unterstützung der Lehrbetriebe angewiesen.

Diese Aufgabe lasse sich besser im Team (LOK: Lernortkooperation zwischen Lehrbetrieben und Berufsfachschule) lösen. Mit ihrer Arbeit will Claudia Hegglin als Leiterin der Begabungsförderung am GIBZ junge motivierte Berufslernende unterstützen, um einerseits Nachwuchsförderung zu leisten und andererseits den Wirtschaftsstandort zu stärken.

Die Attraktivität der Berufsbildung könne anhand guter Resultate an Wettbewerben natürlich unterstrichen werden.Ebenfalls erfolgreich waren die beiden Lernenden Jan Lott und Jason Bläsig am Finale von Schweizer Jugend forscht (SJf) in Lugano. Aus eigenem Antrieb entwickelte die beiden Lernenden in ihrer Freizeit die Idee der Handprothese.

Im Rahmen der IdPA (Interdisziplinäre Projektarbeit) am GIBZ verfolgten die Lernenden das Projekt der Handprothese, die mit Hilfe des 3D-Druckers erstellt wurde, weiter. Bereits im vergangenen Januar durften der angehende Konstrukteur Jan Lott und Automatiker Jason Bläsig am Vorselektionsworkshop von SJf antreten.

Ihre Arbeit kam eine Runde weiter und die Fragestellung wurde weiterentwickelt. Schlussendlich krönte die Auszeichnung «Sehr gut» ihre Arbeit und sie erhielten den Sonderpreis des Instituts für Geistiges Eigentum IGE.

Die Lehrbetriebe Roche Diagnostics International AG und die V-Zug AG trugen massgeblich zum Erfolg der Lernenden bei.Mit Jenaya Schregenberger, angehende Fachfrau Gesundheit EFZ, werde noch in diesem Schuljahr eine weitere Lernende am GIBZ mit einem Talentkurs unterstützt. Die regionalen Berufsmeisterschaften im Beruf Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ beginnen im Herbst 2022 anlässlich der Zentralschweizer Bildungsmesse ZEBI in Luzern.

Jenaya Schregenberger will sich dieser Herausforderung stellen und die regionale Berufsmeisterschaft gewinnen, sodass sie als weiterer Schritt an den nächsten SwissSkills ihren Berufsstolz unter Beweis stellen kann. Die engagierte junge Berufsfrau im zweiten Ausbildungsjahr nimmt den grossen zeitlichen Aufwand des Trainings gerne auf sich.

Jenaya Schregenberger: «Ich liebe meinen Beruf, er sei für mich auch eine Berufung. Weil ich meine Ausbildung aus Überzeugung gewählt habe, fällt es mir auch leichter, alles unter einen Hut zu bringen.

Schliesslich werde ich sowohl von meinem Ausbildungsbetrieb (dem Alterszentrum Büel) als auch von meiner Familie ermuntert und unterstützt.» Mit einem Coach werde sie fortan im medizinaltechnischen Zimmer des GIBZ die Prüfungsaufgaben trainieren..

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