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Ukraine: Effort und Infoanlass für Koordination von Freiwilligenarbeit

Ukraine: Effort und Infoanlass für Koordination von Freiwilligenarbeit
Ukraine: Effort und Infoanlass für Koordination von Freiwilligenarbeit (Bild: Kanton Zug)

2022-04-28 17:05:14
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Quelle: Kanton Zug

Je mehr Menschen aus der Ukraine flüchten und im Kanton Zug weilen, desto wichtiger ist eine gute Koordination der freiwilligen Hilfe, wie der Kanton Zug ausführt.

Anlaufstellen auf kantonaler, gemeindlicher und institutioneller Ebene gibt es für Private viele. Doch die Vernetzung muss noch besser, die Aufgabenteilung klarer werden.

Darum werde der Kanton seit kurzem vom auf Freiwilligenarbeit spezialisierten Verein Benevol Zug unterstützt. Am 3. Mai um 18 Uhr findet im Lorzensaal Cham ein gemeinsamer Infoanlass statt.

Er richtet sich an freiwillige Helferinnen und Helfer, Institutionen und allgemein am Thema Interessierte. Wenn es im Kontext des schrecklichen Kriegsgeschehens in der Ukraine und des damit verbundenen menschlichen Leids einen Aspekt gibt, der positiv ins Gewicht fällt, sei es die ausgeprägte Hilfsbereitschaft, durch die sich auch die Zuger Bevölkerung auszeichnet.

Seit Ankunft der ersten Geflüchteten Ende Februar engagiert und solidarisiert sich eine Vielzahl freiwilliger Helferinnen und Helfer; sei es in Form von Geld- oder Sachspenden aber ebenso bei der Betreuung, Begleitung, Beherbergung und Unterstützung von Betroffenen. Vereine und Kirchen seien präsent und leisten grossartige Arbeit.

Für viele Leute seien die Hilfestellungen und gelebte Gastbereitschaft die einzige Möglichkeit, in irgendeiner Form auf das erschütternde und nicht absehbare Kriegsgeschehen in der Ukraine zu reagieren.«Der Kanton und die Gemeinden seien mehr denn je auf das gemeinnützige Engagement der Privaten angewiesen», so Andreas Hostettler. «Gleichzeitig muss klar sein, wer welche Rolle und Kompetenzen hat».

Wichtige Weichen seien diesbezüglich bereits gestellt worden. So habe der Kanton Zug Ende März die Triage von Sach- und Geldspenden an die Gemeinnützige Gesellschaft Zug (GGZ) delegiert und vor Ostern konnte der Vorsteher der Direktion des Innern den auf Freiwilligenarbeit spezialisierten Verein Benevol Zug für die Koordination der Ukraine-Freiwilligenhilfe gewinnen.

Benevol solle als Drehscheibe funktionieren, vermitteln, triagieren und Angebot und Nachfrage im Kanton Zug künftig noch besser aufeinander abstimmen. Angestrebt werde eine enge Zusammenarbeit mit dem kantonalen Freiwilligenkoordinator, den Gemeinden und Institutionen.

«Es geht darum, unnötige Leerläufe und Frustration sowohl bei Privaten wie auch bei Behörden und Verwaltung zu vermeiden, so dass die geflüchteten Menschen optimal von der allseits geleisteten Arbeit profitieren», so Hostettler.Präsent sein und für Fragen zur Verfügung stehen werden weitere Fachleute aus den Bereichen Integration und Asyl, Wirtschaft, Arbeit und Sicherheit. Nach dem Podium bleibt reichlich Zeit für Austausch und Diskussion..

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