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Wirtschaft

Sorglos mobil geht in die zweite Runde

2022-04-25 13:20:12
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Quelle: Postauto

Auf dem Suurstoffi-Areal in Risch-Rotkreuz geht es weiter mit dem Projekt Sorglos mobil, wie Postauto schreibt.

Damit steht den Anwohnerinnen und Anwohnern wieder ein massgeschneidertes Mobilitätsangebot vor der Haustüre zur Verfügung. Die Projektverantwortlichen haben das Angebot während der Winterpause auch aufgrund von Rückmeldungen angepasst.Das Mobilitätsprojekt Sorglos mobil geht nach einer Winterpause in die zweite Phase.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Suurstoffi-Areals in Risch-Rotkreuz können damit weiterhin massgeschneiderte Mobilität vor der Haustüre nutzen, ohne selbst Fahrzeuge zu besitzen. Dazu gehören Elektroautos, E-Bikes und eCargo-Bikes sowie der öffentliche Verkehr.

Für diesen zweiten Teil des Pilotprojekts konnten die Projekt-Verantwortlichen Rückmeldungen und Wünsche von Kundinnen und Kunden aus der ersten Projektphase berücksichtigen und das Angebot entsprechend verbessern.Das Mobilitätsabo von Sorglos mobil bietet neu mehr Flexibilität und eine tiefere Eintrittshürde. So können die Kundinnen und Kunden zu einem fairen Preis ein Startpaket erwerben, das ihnen Vorteile bei der Nutzung von Mobility-Fahrzeugen und eCargo-Bikes bringt.

Hinzu kommt ein Rabatt auf die PubliBike-Flotte in verschiedenen Schweizer Städten. Ergänzend zu diesem Basis-Angebot können die Nutzenden optional Guthaben für den öffentlichen Verkehr (öV) erwerben.

Das öV-Guthaben werde mit Hilfe der FAIRTIQ-App abgerechnet. Für die ersten 20 Anmeldungen sei das Startpaket kostenlos.Wer von Sorglos mobil profitieren will, meldet sich weiterhin über die Website von Sorglos mobil an.

Die Nutzung des Angebots läuft dann über die Sorglos-mobil-App und die Apps der Mobilitätsanbieter. In der Sorglos mobil-App seien die vor Ort verfügbaren Fahrzeuge aufgeführt, zudem bietet die App einen Überblick über die Ausgaben und sei Ausgangspunkt für die Buchung der Angebote.

Die Kündigung eines Abonnements sei monatlich möglich. Schliesslich sparen Anwohnerinnen und Anwohner des Suurstoffi-Areals die Mietkosten für einen Parkplatz, solange sie Sorglos mobil nutzen.Die zweite Phase des Pilotprojekts von Sorglos mobil läuft bis im Herbst 2022. Neben dem Angebot auf dem Suurstoffi-Areal sei die wissenschaftliche Begleitung ein wichtiger Bestandteil des Projekts.

Die Anwohnerinnen und Anwohner können an Umfragen oder Veranstaltungen von Sorglos mobil teilnehmen oder sie können ihr Mobilitätsverhalten anonymisiert aufzeichnen lassen. Ziel dieser Datenerhebung sei es, Einblicke in die Nutzung von Mobility as a Service (MaaS) zu gewinnen.

Dazu gehört beispielsweise die Frage, wie Sorglos mobil das Mobilitätsverhalten beeinflusst und wie das Angebot weiterentwickelt werden muss, um eine nachhaltig ausgerichtete Mobilität der Suurstoffi-Bewohner zu fördern.Bei MaaS handelt es sich um die Integration verschiedener Mobilitätsdienstleistungen wie öV, Carsharing, Bikesharing usw. in einem einzigen, digitalen Angebot.

Dabei stehen die Bedürfnisse der Nutzer und Nutzerinnen im Zentrum: der Weg von A nach B solle einfach und ohne Unterbrüche erfolgen. Man geht davon aus, dass MaaS die Anzahl der Privatautos reduzieren wird, da alternative Transportmöglichkeiten besser integriert und einfacher zu nutzen sein werden.Sorglos mobil sei ein innovatives MaaS-Pilotprojekt für Wohnareale.

Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt von PostAuto, Zug Estates, Mobility Genossenschaft und der Mobilitätsakademie des TCS (carvelo2go). Die Berner Fachhochschule (Institut Siedlungsentwicklung und Infrastruktur) sei für die wissenschaftliche Begleitung verantwortlich..

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