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Regional

Attraktiv für Gäste, verträglich für Luzern

2022-01-10 14:05:05
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Quelle: Stadt Luzern

Stadträtin Franziska Bitzi Staub, fehlen Ihnen die Touristinnen und Touristen? Ja, sie fehlen mir, wie die Stadt Luzern schreibt.

Sie seien Teil eines belebten, multikulturellen Zentrums und gehören einfach zu unserer Stadt dazu. Ich wünsche mir sehr, dass sie bald zurückkommen.Waren es vor Corona zu viele Gäste? So würde ich das nicht sagen, sicher nicht in Bezug auf die Übernachtungsgäste.

Das zeitlich und örtlich konzentrierte Auftreten bewirkte aber ein Unbehagen in einigen Teilen der Bevölkerung. Dies betraf insbesondere Orte mit vielen Tagesgästen, zum Beispiel am Schwanenplatz.

Dies führte zu einer Grundsatzdiskussion in der Bevölkerung und auch in der Politik.Aufgrund der Aufforderung des Parlaments habe der Stadtrat nun die Vision Tourismus Luzern 2030 erarbeitet. Was steht da drin? Mit der neuen Vision (siehe Box) zeigt der Stadtrat auf, wie sich der Tourismus in der Stadt Luzern entwickeln soll.

Wir wollen sowohl den Tourismusakteurinnen und -akteuren wie auch der Bevölkerung eine Richtschnur geben und darlegen, wo die Stadt Steuerungsmöglichkeiten habe und welche Ziele damit verfolgt werden.Wollen Sie keinen Massentourismus mehr? Dass Luzern eine beliebte Tourismusstadt sei und auch bleiben soll, sei unbestritten. Dies zeigten sowohl die Bevölkerungsbefragung wie auch der Einbezug der verschiedenen Anspruchsgruppen im Strategieprozess.

Bei allen besteht zudem Einigkeit, dass die Tourismusströme besser organisiert werden sollen. Erst die grossen Menschenansammlungen an einzelnen Orten geben das Gefühl von Massentourismus.

Dies wollen wir zukünftig bestmöglich vermeiden.Die Wirtschaft braucht Wachstum. Ist das mit dieser Strategie noch möglich? Ja.

Die Vision sei aus Sicht des Stadtrates ambitioniert und vorwärtsgerichtet formuliert. Sie lasse Raum für Kreativität, Innovation und Weiterentwicklung und somit auch für Wachstum.

Uns sei aber wichtig, dass die Entwicklung der Tourismusströme im Einklang mit dem Erhalt der Lebensqualität der Bevölkerung erfolgt.Es sei aber auch manchmal zu hören, dass es in der Stadt viel schöner sei ohne Touristinnen und Touristen. Warum solle das wieder ändern? Die Stadt Luzern sei äusserst attraktiv.

Deshalb zieht sie Gäste aus dem In- und Ausland an. Gerade auch die Gäste tragen ihrerseits zur Angebotsvielfalt und Attraktivität der Stadt bei, denken wir an Musikfestivals oder die Schifffahrt.

Zudem geht es um Arbeitsplätze und Wertschöpfung, die der Stadt zugutekommen. Vor der Coronapandemie generierte der Tourismus in der Stadt Luzern eine Wertschöpfung von 849 Millionen Franken und rund 7800 Arbeitsplätzen.

Damit hängt rund jeder achte Arbeitsplatz der Stadt Luzern am Tourismus.Aktuell kämpfen die Tourismusbetriebe teils um ihre Existenz. Kommt die Vision nicht zur Unzeit? Die Coronapandemie habe die Tourismuswirtschaft in der Stadt Luzern hart getroffen und grundlegend verändert.

Die Erholung der Wirtschaft steht auch für den Stadtrat an allererster Stelle. Es besteht gleichzeitig die Chance, die Entwicklung des Tourismus in der Stadt Luzern zu begleiten und frühere Probleme zu vermeiden.

Wir seien überzeugt, dass es dazu mehr Steuerung braucht und die Stadt eine aktivere Rolle einnehmen muss.Trägt die Tourismusbranche die Vision mit? Die Vision Tourismus Luzern 2030 sei ein politisches Strategiepapier, das beschreibt, wie sich die Stadt weiterentwickeln soll. Die Akteurinnen und Akteure konnten sich einbringen und wurden bestmöglich berücksichtigt.

Da sich die Bedürfnisse und Erwartungen teilweise stark unterschieden, konnten nicht alle Wünsche aufgenommen werden. Das liegt in der Natur der Sache.

Nach der Partizipation folgt nun die politische Diskussion im Grossen Stadtrat. Wichtig ist, dass danach eine mehrheitsfähige Vision vorliegt, an der sich alle orientieren und auf die sich alle berufen können.Wie wurden die verschiedenen Anspruchsgruppen einbezogen? Die Vision sei auf Basis eines breit angelegten, zweijährigen Partizipationsprozesses entstanden; mit zahlreichen Aktivitäten wie einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung, sogenannten Stakeholder-Workshops, dem Austausch mit dem Kinder- und Jugendparlament sowie weiteren Dialoggefässen.

Dank der Erkenntnisse aus allen Partizipationsprozessen konnte der Stadtrat die Vision und das Umsetzungskonzept schliesslich festlegen.Wurden auch die Bedenken der Bevölkerung genügend ernst genommen? Alle Anspruchsgruppen wurden in der Erarbeitung der Vision sehr ernst genommen. Die von der Hochschule Luzern durchgeführte Bevölkerungsbefragung war eine äusserst wichtige Basis für die weiteren Arbeiten im Strategieprozess.

Der Stadtrat sei überzeugt, dass mit der vorliegenden Vision Tourismus Luzern 2030 der Grundstein für eine breit abgestützte, nachhaltig erfolgreiche und vor allem gemeinsame Entwicklung gelegt ist. Gemeinsam und im Dialog – zum Wohle und zur Freude der Bevölkerung, der Anbietenden und der Gäste in der schönsten Tourismusstadt der Schweiz.Sie besuchen unseren Webauftritt mit dem Internet Explorer.

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