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Freibad Weyerli: Das Warten auf den Sommer

  • Freibad Weyerli: Das Warten auf den Sommer
    Freibad Weyerli: Das Warten auf den Sommer (Bild: Stadt Bern)
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    Freibad Weyerli: Das Warten auf den Sommer (Bild: Stadt Bern)
2022-01-06 08:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Rechtzeitig zur Badesaison 2022 ist die Neueröffnung des Freibads Weyermannshaus geplant, wie die Stadt Bern ausführt.

Die MAZ-Redaktion habe sich vor Ort umgeschaut. So laufen die Bauarbeiten.Da steh ich nun, am Rand des wohl grössten Freibadbecken Europas.

Und das liegt nicht in London oder Barcelona, sondern im Westen von Bern – das Weyerli. Das Becken sei so gross, dass es die Kamera ohne Panoramafunktion gar nicht auf ein Bild bekommt.

Um genau zu sein: In diesem Bassin haben zwölf olympische Schwimmbecken Platz, jeweils 50x25 Meter gross, denn es habe eine Grundfläche von 15`500 Quadratmeter. Eine unfassbare Grösse, einzigartig in der Schweiz, ja in ganz Europa.Da fragt man sich unweigerlich: Wer kommt auf die Idee, so etwas zu bauen? Die Natur, muss man in diesem Fall sagen, denn ursprünglich war diese Wasserfläche ein natürlicher Weiher, der wohl schon ein paar hundert Jahre bestand und schon früher als öffentliches Bad genutzt wurde, bevor die Stadt es in den 50er-Jahren offiziell zu einem Freibad umbaute.

In den 70er-Jahren kamen dann noch die Kunsteisbahn und das Hallenbad dazu.Aber ein Sprung ins kühlende Wasser sei momentan nicht möglich, denn das Becken sei leer. Seit rund zwölf Monaten werde hier gegraben, saniert und umgebaut.

Denn verständlicherweise sei die Anlage mittlerweile etwas in die Jahre gekommen. Jeder der ein Haus in dem Alter hat, weiss wovon ich spreche.

Da gibt es die normalen Alterserscheinungen wie Risse in der Fassade, abgeplatzte Farbe, kaputte Kacheln oder veraltete Sanitäranlagen. Und was bei einem Haus ein undichtes Dach ist, sei im Weyerli ein undichter Beckenboden.

Er wurde zwar 1971 mit einer Asphaltschicht (Bitumen) abgedichtet, aber bei bis zu 10`000 Besucherinnen und Besuchern pro Tag habe auch diese Abdichtung nach fünfzig Jahren das Ende ihrer Lebenszeit erreicht.Die Folge war, dass pro Tag etwa 300`000 Liter Wasser im Boden versickerten. Da das Wasser stark mit Chlor versetzt war, war das nicht ganz so ideal.

Das Becken werde nun mit einer Spezialfolie komplett neu abgedichtet. Die Firma, die den Auftrag dafür erhielt, produziert allein für das Weyerli so viel von dieser Folie, wie sonst in einem ganzen Jahr für andere Freibäder in ganz Deutschland.Bei einem Haus muss nach 40 Jahren die Heizung ersetzt werden – bei einem Freibad wäre das wohl die Wasseraufbereitungsanlage.

Doch die war im Weyerli eigentlich gar nie vorhanden. Die Wasserreinigung mit Chlor wurde nämlich noch immer von Hand erledigt.

Aber mit dieser Methode konnte die heute vorgeschriebene Wasserqualität in Bezug auf Badwasser nicht eingehalten werden. Es drohte gar der Entzug der Konzession für das Betreiben des Freibades, wenn sich nicht bald was änderte.

Das wäre das Ende vom Weyerli gewesen.Damit das nicht passiert und die geltenden Badewasserqualitätsvorgaben erfüllt werden, werde jetzt eine Wasseraufbereitungsanlage eingebaut. Das «abgebadete» Wasser werde in vier neu erstellten, unterirdischen Ausgleichsbecken gesammelt, dort mit dosiert chloriertem Grundwasser vermischt und gleichmässig wieder im Becken verteilt.

Zukünftig werden neu rund 2250 Kubikmeter Grundwasser pro Tag ins Becken eingespeist. Vor der Ableitung in den Wohlensee werde das Chlor im abgebadeten Wasser neutralisiert.Die ganz Kleinen bekommen ein neues Kleinkinderbecken aus Edelstahl sowie ein Wasserspielplatz mit Bodendüsen.

Die etwas Grösseren unter uns dürfen sich auf eine neue breite Wasserrutsche freuen.Bei den Garderobengebäuden Ost entlang des Autobahnviadukts und dem noch aus der Anfangszeit stammende Garderobengebäude Süd werden die Gebäudehüllen, die Technik sowie die WC- und Duschanlagen saniert beziehungsweise erneuert. Ausserdem werde beim Garderobengebäude Süd ein Kiosk für Snacks und Getränke eingebaut.

Der alte Food-Container habe ausgedient.Die Duschen rund um das Becken werden alle neu gemacht und dies, auf Wunsch der städtischen Denkmalpflege, wieder mit dem Erscheinungsbild der 50er-Jahre. Denn das Weyerli steht unter Denkmalschutz und solle seinen ursprünglichen Charme behalten beziehungsweise wieder bekommen.

Deshalb werden die Duschen aus den 70er-Jahren abgerissen und wieder in der Form der Anfangsjahre neu gebaut.Ein Jahr nach dem Baustart sieht es noch ziemlich wild aus auf der Baustelle, aber das Becken sei saniert und der neue Bodenbelag sei verlegt. Die Werkleitungen rund um das Becken seien erneuert, die vier Ausgleichsbecken seien vorhanden.

Die neuen Duschen seien im Bau, die Garderobengebäude seien fast schon fertig saniert und die neue Breitrutsche steht schon fest installiert an ihrem Bestimmungsort. Zum Schutz der Folie wurde das Becken jetzt mit Wasser gefüllt, aber für den Sprung ins kühle Nass sei es mir definitiv zu kalt.Lange Rede, kurzer Sinn: Die Arbeiten seien absolut im Zeitplan und wir dürfen uns schon jetzt auf die Neueröffnung für die Badesaison 2022 freuen.

Deshalb, lieber Sommer, lass uns dieses Jahr bitte nicht im Stich!.

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