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Energie- und CO2-Statistik Kanton Schaffhausen: Es gibt noch viel zu tun!

Energie- und CO2-Statistik Kanton Schaffhausen: Es gibt noch viel zu tun!
Energie- und CO2-Statistik Kanton Schaffhausen: Es gibt noch viel zu tun! (Bild: Kanton Schaffhausen)

2021-12-23 09:54:02
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Erstmals veröffentlicht der Kanton Schaffhausen seine Energie- und CO2-Statistik als wichtiges Instrument der Energie- und Klimapolitik, wie der Kanton Schaffhausen schreibt.

Die Zahlen zeigen: Mit dem Rückgang der fossilen Energieträger und der deutlichen Zunahme der Solarstromproduktion sei der Kanton auf dem richtigen Weg. Sie zeigen aber auch, dass sich einzelne Bereiche nicht wie gewünscht entwickeln.

Es gibt also noch viel zu tun.   Die Energie- und CO2-Statistik des Kantons Schaffhausen zeigt die Entwicklung des Energieverbrauchs, der CO2-Emissionen und der Nutzung erneuerbarer Energien im Kanton Schaffhausen in den Jahren 2015 bis 2020. Die Statistik dient der Erfolgskontrolle und somit der Zielüberprüfung der Energie- und Klimapolitik.

Ausserdem dient sie der Berichterstattung gegenüber dem Bund.   Rückgang beim Gesamtenergieverbrauch und bei den CO2-Emissionen Der Gesamtenergieverbrauch umfasst den Verbrauch in den Sektoren Gebäude, Industrie/Gewerbe, Verkehr, Landwirtschaft und Abfall.

Er ging im Zeitraum 2015 bis 2020 um 4 Prozent zurück, dies bei einer steigenden Bevölkerungszahl von 3.8 Prozent. Der Verbrauch von Wärme aus erneuerbaren Energien habe von 2015 bis 2020 um 10 Prozent zugenommen.

Der Stromverbrauch ging von 2015 bis 2020 um 2 Prozent zurück. Die CO2-Gesamtemissionen haben von 2015 bis 2020 um 8 Prozent abgenommen (Brennstoffe: minus 6 Prozent, Treibstoffe: minus 11 Prozent).

Pro Kopf sanken die CO2-Emissionen um 11 Prozent (Brennstoffe: minus 9 Prozent, Treibstoffe: minus 14 Prozent).   Deutlich mehr Solarstrom Im Kanton Schaffhausen sei die Produktion aus Wasserkraft dominant.

Bei der Elektrizitätsproduktion aus Photovoltaikanlagen konnte im Jahr 2020 gegenüber dem Jahr 2015 ein Anstieg von 89 Prozent verzeichnet werden. Gemessen am Stromverbrauch beträgt der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien 53 Prozent.

  Wärmepumpen anstelle von Ölheizungen Der Anteil an Ölfeuerungen sei von 2015 bis 2020 um 4 Prozent gesunken, während der Anteil an Wärmepumpen in diesem Zeitraum um 4 Prozent gestiegen ist. Im Jahr 2020 waren 32 Prozent mehr Wärmepumpenanlagen installiert als im Jahr 2015. Die Zahl der Ölheizungen ging in dieser Zeitspanne um 7 Prozent zurück.

Entgegen den klimapolitischen Zielsetzungen sei der Anteil der Erdgasheizungen nicht gesunken.   Grosse Unterschiede zwischen den Gemeinden Der Anteil an erneuerbaren Heizsystemen sei in Dörflingen am höchsten (63 Prozent) und in der Stadt Schaffhausen am tiefsten (13 Prozent).

Den grössten Zuwachs an erneuerbaren Heizsystemen gegenüber 2015 haben Hallau und Neuhausen am Rheinfall mit je 31 Prozent. Dies sei hauptsächlich auf realisierte Wärmeverbünde in beiden Gemeinden zurückzuführen.

Ein Vergleich der Zahlen aus der Energie- und CO2-Statistik mit den Zielen der kantonalen Energie- und Klimapolitik zeigt, dass der Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme und die Reduktion des Energieverbrauchs zukünftig schneller erfolgen müssen. So solle der Verbrauch fossiler Brennstoffe bis 2030 gemäss Zielsetzung um 26 Prozent gesenkt werden.

Bei den fossilen Treibstoffen beträgt das Ziel gar minus 31 Prozent bis 2030. Deshalb wurde auch das Energieförderprogramm in den letzten Jahren ausgebaut. Das seit dem 1. April 2021 gültige Baugesetz stellt höhere Anforderungen an Neubauten und an den Heizungsersatz.

Zudem sei der Kreis der Unternehmen, die vertraglich festgelegte Energieeffizienzmassnahmen umsetzen müssen, ausgeweitet worden. Mit diesen und weiteren Massnahmen solle sichergestellt werden, dass die energie- und klimapolitischen Ziele von Bund und Kanton erreicht werden können.

  Den ausführlichen Bericht zur Energie- und CO2-Statistik finden Sie unter folgendem Link: Energiestatistik.  .

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