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Sehr gutes Gesamtergebnis der Bündner Jagd 2021

2021-12-22 08:05:05
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Quelle: Staatskanzlei des Kantons Graubünden

Die Jagd übernimmt eine wichtige Funktion in der Erhaltung von gesunden und dem Lebensraum angepassten Wildtierbeständen und leistet folglich auch einen wichtigen Beitrag für einen gesunden Schutzwald, wie die Staatskanzlei des Kantons Graubünden schreibt.

Die Bündner Jägerinnen und Jäger haben im laufenden Jagdjahr gute Arbeit geleistet und einen sehr grossen Aufwand betrieben, um nebst der Ausübung ihrer Passion auch diese Aufgabe im Dienste der Allgemeinheit zu erfüllen. Insgesamt wurden in Graubünden im Jahr 2021 5393 Hirsche, 2376 Rehe, 2976 Gämsen und 64 Wildschweine erlegt.Aufgrund des milden Wetters und dem Ausbleiben von nennenswerten Schneefällen fiel die Hochjagdstrecke im September im Vergleich zum Vorjahr tiefer aus.

Zur Erreichung der Regulationsziele war für die Jagd im November und Dezember ein sehr hoher Plan für den Abschuss von weiblichen Tieren beim Hirsch und Reh vorgesehen.Abschusszahlen beinahe erreicht Unter anderem dank guter Witterungsbedingungen im November und Dezember konnten die Bündner Jägerinnen und Jäger die hohen Erwartungen beinahe erfüllen. Vom Start der Hochjagd im September bis zum Ende der Sonderjagd im Dezember konnte die Jägerschaft rund 5400 Hirsche erlegen.

Ausschlaggebend für die Erfüllung der angestrebten Ziele sei bei der Hirsch- und Rehwildstrecke die Anzahl an weiblichen Tieren. Der Plan von mindestens 3177 weiblichen Hirschen wurde mit dem Abschuss von 3002 weiblichen Hirschen beinahe erreicht, was einer Erfüllung von 95 Prozent entspricht.

Beim Reh wurden insgesamt 2376 Tiere erlegt, davon 244 auf der Sonderjagd. Damit wurde der Abschussplan zu 98 Prozent erfüllt.

In den einzelnen Regionen werde die Wildhut nach Möglichkeit und Bedarf noch Einzelabschüsse vornehmen. Die Zählungen der Schalenwildbestände im nächsten Jahr werden aufzeigen, ob die Reduktion der Schalenwildbestände in Gebieten mit grossen Wildschäden am Wald erreicht werden konnte.Anspruchsvolle Arbeit der Jägerinnen und Jäger Einmal mehr habe sich gezeigt, dass der Jagderfolg sehr abhängig sei von Faktoren, die nicht beeinflusst werden können.

Dazu zählen beispielsweise die Wetterverhältnisse und die Verfügbarkeit des Rothirschs im Winterlebensraum. Da sich dieser in der Regel in Siedlungsnähe befindet, werde die Jagd im Spätherbst von der Bevölkerung stärker wahrgenommen.

Darum sei es wichtig, dass die Bündner Gemeinden als wichtigste Waldeigentümerinnen die Arbeit der Jägerinnen und Jäger unterstützen, auch bei schwierigen Bedingungen. Nur so können die gemeinsamen Ziele erreicht werden.Standortbestimmung zur Weiterentwicklung der Jagd Verschiedene jagdbeeinflussende Rahmenbedingungen wie das Klima, die Störungen im Lebensraum der Wildtiere und nicht zuletzt auch die zunehmende Wolfspräsenz haben sich stark verändert.

Heute entspreche die Bündner Jagd hohen wildbiologischen, ökologischen und tierschützerischen Grundsätzen. Damit die Bündner Jagd diesen Standard auch in Zukunft erfüllt, attraktiv bleibt und ihre Aufgaben erfüllen kann, werden aufgrund der in den letzten Jahren gemachten Erfahrungen verschiedene Aspekte der Bündner Jagd im Meinungsaustausch mit dem Bündner Kantonalen Patentjäger-Verband und weiteren Ansprechsgruppen überprüft und wo notwendig kurz- bis langfristige Handlungsschwerpunkte festgelegt..

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Gesamtergebnis Bündner Jagd 2021



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