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Kantonsschule Frauenfeld soll einen Erweiterungsbau erhalten

2021-12-17 09:05:04
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Quelle: Kanton Thurgau

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat dem Grossen Rat die Botschaft zum Objektkredit über 16,3 Millionen Franken für den Erweiterungsbau der Kantonsschule Frauenfeld unterbreitet, wie der Kanton Thurgau ausführt.

Der Erweiterungsbau solle den pädagogischen Anforderungen der Interdisziplinarität des selbstorganisierten Lernens und der Individualisierung gerecht werden. Der Kantonsschule Frauenfeld stehen sowohl im Hauptgebäude (erstellt 1911) als auch im Schulgebäude 2 (erstellt 1993) Unterrichtsräume zur Verfügung.

In den eingeschossigen Baracken beim Hauptgebäude seien seit rund 50 Jahren weitere Klassenzimmer untergebracht. Diese Provisorien genügen seit geraumer Zeit den Anforderungen an die heutigen neuen Unterrichtsformen und energetischen Vorgaben nicht mehr.

Sie sollen abgebrochen werden. Zudem besteht auf der Grundlage des prognostizierten Bevölkerungswachstums ein zusätzlicher Schulraumbedarf.Im Mai 2019 wurde für den Erweiterungsbau ein offener Projektwettbewerb ausgeschrieben.

Den Verfahren gewonnen habe das Team unter der Federführung der Frauenfelder Lauener & Baer Architekten. Das Romanshorner Holzbauunternehmen Josef Kolb AG zeichnet für die Planung des Holzbaus verantwortlich, die Landschaftsarchitektur erfolgt durch Martin Klauser aus Rorschach.

Für die Realisierung des Bauvorhabens werde mit Gesamtkosten von 16,3 Millionen Franken gerechnet. Das Vorhaben untersteht der Volksabstimmung.

Als Abstimmungstermin sei der 27. November 2022 vorgesehen. Bei positivem Ausgang sei ein Baubeginn Mitte 2024 möglich.

Der Bezug sei auf Sommer 2026 vorgesehen.Der Erweiterungsbau solle den pädagogischen Anforderungen der Interdisziplinarität, des selbstorganisierten Lernens und der Individualisierung gerecht werden. Dazu werden unter anderem grössere Räume benötigt, in denen sich mehrere Klassen für den Unterricht im Vorlesungsstil versammeln können.

Die Schulzimmer müssen künftig multifunktional einsetzbar sein, was der pädagogischen Qualität und der besseren Organisierbarkeit dient. Auf der Grundlage des prognostizierten Bevölkerungswachstums besteht bis 2035 für eine qualitative Umsetzung der Bildungskonzepte ein Raumbedarf über die ganze Schulanlage von 66 Klassenzimmern.

Um den künftigen Raumbedarf zu decken, umfasst das Erweiterungsprojekt die Erstellung von 14 Klassenzimmern, wovon sechs Klassenzimmer bei Bedarf zu drei grossen, multifunktionalen Räumen zusammengefasst werden können. Vier Gruppenzimmer und die üblichen, notwendigen Nebenräume für den Schulbetrieb vervollständigen das Raumprogramm.Das Neubauvolumen dockt direkt an die Rückseite des bestehenden Schulgebäudes an, sodass Alt und Neu eine überzeugende kompakte Einheit bilden.

Mit der geschickten Positionierung des Ergänzungsbaus bleibt viel Freiraum im Westen wie auch im Norden des Neubaus. Somit sei einerseits ein respektvoller Abstand zu den historischen Villenbauten der unmittelbaren Nachbarschaft garantiert, andererseits könne ein Grossteil des bestehenden, grosszügigen Grünraums zur Speicherstrasse erhalten werden.

Das Projekt besticht durch die kompakte Bauweise, die klare Tragstruktur und die übersichtlichen Grundrisse. Schöne Raumproportionen, eine gute Belichtung und natürliche Materialien führen zu Räumen mit hoher Aufenthaltsqualität und Atmosphäre.Tel.

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