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Regional

Fernwärmezentrale Lukasmühle in Betrieb genommen

2021-12-16 09:05:05
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Quelle: Stadt St. Gallen

Nach zweijähriger Bautätigkeit haben die St.Galler Stadtwerke die Fernwärmezentrale Lukasmühle wie geplant im November 2021 in Betrieb genommen, wie die Stadt St. Gallen schildert.

Aufgrund der pandemischen Lage wurde der Tag der offenen Türe auf Juni 2022 verschoben.Die neue Fernwärmezentrale Lukasmühle sei die Drehscheibe zur Verteilung der Wärme im Osten der Stadt. Die Anlage erfüllt eine weitere wichtige Funktion: Sie speichert Wärme in Zeiten mit geringem Wärmebedarf, um diese während Spitzenlastzeiten wieder abgeben zu können, zum Beispiel an besonders kalten Wintertagen.

Zudem trägt die Lukasmühle generell zur Versorgungssicherheit bei: Bei einem Ausfall des Kehrichtheizkraftwerks könne sie zusammen mit den anderen Zentralen die Wärmeversorgung aufrechterhalten. Mit der Inbetriebnahme der Fernwärmezentrale Lukasmühle habe St.Gallen im Hinblick auf die Ökologisierung der Wärmeversorgung einen weiteren wichtigen Meilenstein aus dem städtischen Energiekonzept 2050 umgesetzt.Die neue Anlage verfügt über zwei gasbetriebene Spitzenlastkessel von je 32 Megawatt Leistung zur Wärmeerzeugung.

Zusätzlich werden zwei Blockheizkraftwerke à je 2 Megawatt Leistung zur Wärme- und Stromproduktion eingesetzt. Die damit erzeugte Elektrizität werde insbesondere im Winterhalbjahr dafür verwendet, die höhere Nachfrage nach Strom, und andere für Wärmepumpen, zu decken.

Beim Bau der Zentrale wurde auf einen ressourcenschonenden Umgang mit dem Baumaterial Beton geachtet. So sei die Tragstruktur aus hochfesten vorfabrizierten Betonelementen gefertigt und die Wände bestehen aus Recyclingbeton.Plangerecht zur Heizsaison sei die Fernwärmezentrale im Dezember 2021 in Regelbetrieb gegangen.

Die Bevölkerung werde im Frühsommer 2022 die Gelegenheit haben, den Bau kennenzulernen und hinter die Kulissen der Fernwärmeversorgung der Stadt St.Gallen zu blicken.Der Spatenstich für die Fernwärmezentrale Lukasmühle erfolgte im August 2019. Zwei Jahre zuvor, am 26. November 2017, hatten die Stimmberechtigten einem Rahmenkredit von 65,5 Millionen Franken für die zweite Ausbauphase des städtischen Fernwärmenetzes zugestimmt. Davon entfallen 21,7 Millionen Franken für den Bau der Fernwärmezentrale Lukasmühle..

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