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Stabiler Finanzausgleich im Jahr 2021

Stabiler Finanzausgleich im Jahr 2021
Stabiler Finanzausgleich im Jahr 2021 (Bild: Kanton Schaffhausen)

2021-11-25 07:54:02
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Die Ansprüche der Schaffhauser Gemeinden beim Finanzausgleich 2021 belaufen sich wie bereits im Vorjahr insgesamt auf 5,3 Millionen Franken, wie der Kanton Schaffhausen mitteilt.

Gegenüber dem Vorjahr gibt es keine nennenswerten Veränderungen. 13 Gemeinden erhalten Zahlungen und 13 Gemeinden leisten Beiträge.

Die Stadt Schaffhausen erhält als grösste Zahlungsempfängerin netto knapp 0,9 Millionen Franken aus dem Finanzausgleich; dies aufgrund ihrer wichtigen Zentrumsfunktion im Kanton Schaffhausen.   Das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Schaffhausen habe den Finanzausgleich für das Jahr 2021 festgelegt.

Die Ansprüche der Gemeinden an den Ressourcenausgleich belaufen sich wie bereits im Jahr 2020 auf 2,8 Millionen Franken und an den Lastenausgleich auf 2,5 Millionen Franken. Die Finanzierung des Gesamtbetrages von 5,3 Millionen Franken werde je hälftig vom Kanton und von den ressourcenstarken respektive lastenarmen Gemeinden getragen.

  Die Gemeinde Beringen und die Stadt Stein am Rhein leisten mit jeweils über 300`000 Franken nominal die höchsten Beiträge an den Finanzausgleich. Im Gegenzug erhält die Stadt Schaffhausen mit knapp 900`000 Franken am meisten Geld; dies entspreche in etwa dem Vorjahreswert.

Hohe Beiträge von mehr als 500`000 Franken erhalten ausserdem die Gemeinden Merishausen und Wilchingen.   Der Finanzausgleich dient einerseits dem teilweisen Ausgleich der grossen Unterschiede bei der Steuerkraft von finanzstarken und finanzschwachen Gemeinden (Ressourcenausgleich).

Andererseits kompensiert er die grössten Lasten, welche die Kommunen nicht beeinflussen können (Lastenausgleich). Darin enthalten seien die Aufwendungen für Bildung, Sozialhilfe, Polizei und Zentrum sowie für die Last der Weite (Einwohner pro Hektare), wobei die Bildung den stärksten Einfluss auf den Lastenausgleich hat.

Die höchste Bildungslast weisen diejenigen Gemeinden auf, in denen bezogen auf die Einwohnerzahl die meisten Schülerinnen und Schüler wohnen.  .

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