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Neue Wege für die Wohnheime Riederenholz der Stadt St.Gallen

Neue Wege für die Wohnheime Riederenholz der Stadt St.Gallen
Neue Wege für die Wohnheime Riederenholz der Stadt St.Gallen (Bild: Stadt St. Gallen)

2021-11-05 09:05:08
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Quelle: Stadt St. Gallen

Bei den beiden Wohnheimen Riederenholz besteht Handlungsbedarf zur Weiterentwicklung und Qualitätssicherung, wie die Stadt St. Gallen schreibt.

Deshalb prüft der Stadtrat, den Betrieb des Wohnheims für Kinder und Jugendliche an die Gemeinnützige und Hilfs-Gesellschaft der Stadt St.Gallen (GHG) zu übertra-gen. Das Wohnheim für Betagte solle geschlossen werden.

Den Pensionären und Pensionärin-nen werde die Möglichkeit geboten, in andere Betagtenheime in der Stadt umzuziehen. Für das Personal werden Nachfolgelösungen gesucht.Die Stadt St.Gallen führt seit 1929 sowohl das Wohnheim für Kinder und Jugendliche als auch das Wohnheim für Betagte Riederenholz im Osten der Stadt.

Über beide Wohnheime übt die Dienststelle Gesellschaftsfragen die interne Aufsicht aus. Um die in den letzten Jahren gestiegenen Anforderungen und Aufgaben weiter wahrnehmen zu können, benötigen die Institutionen mehr personelle und finanzielle Ressourcen.

Zudem müssen Ausrichtung und Angebote beider Wohnheime weiterentwickelt werden, damit die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Pflege und Betreuung erhalten bleibt. Im Weiteren besteht für die Gebäude und Infrastrukturen Investitionsbedarf, um den heute geltenden kantonalen Vorgaben zu entsprechen.Aufgrund dieser Ausgangslage habe die Stadt St.Gallen die Optionen «Anpassung», «Neubau» sowie «Auslagerung» geprüft.

Dabei zeigte sich, dass eine Weiterführung der beiden Wohnheime eine Aufstockung personeller, fachlicher wie auch finanzieller Ressourcen bedingt sowie Bauinvestitionen zur Folge hätte. Vor dem Hintergrund der angespannten Finanzlage habe der Stadtrat entschieden, dass sich die Stadt St.Gallen als Trägerin der beiden Institutionen zurückzuzieht.

Das Amt für Soziales des Kantons St.Gallen (AfSo) wurde über die geplanten Schritte informiert.Per 1. Januar 2023 strebt die Stadt St.Gallen an, den Betrieb des Wohnheims für Kinder und Jugendliche, das heisst sowohl die betreuten Kinder und Jugendlichen als auch das Personal, der Gemeinnützigen und Hilfs-Gesellschaft der Stadt St.Gallen (GHG) zu übertragen. Derzeit werden insgesamt 21 Kinder und Jugendliche betreut und insgesamt 26 Personen beschäftigt.

Die GHG sei in der Stadt St.Gallen gut integriert und verfügt über grosses Know-how im Pflege- und Betreuungsbereich. Sie führt im Tempelacker ein Wohnheim für Neugeborene und Kinder bis sechs Jahren und verfügt über Spezialwissen für die Betreuung traumatisierter Kinder.

Der Stadtrat und der Vorstand GHG seien im Gespräch, um eine zukunftsgerichtete Lösung für alle Beteiligten zu finden.Das Wohnheim für Betagte sei mit seinen 25 Pflegeplätzen eine sehr kleine Institution auf dem Platz St.Gallen. Aufgrund veränderter Bedürfnisse der älteren Menschen wären bei der Infrastruktur sehr hohe Investitionen zu tätigen.

Im Weiteren sei aufgrund der steigenden Anforderungen im Bereich der Aufsicht und der Qualitätssicherung eine wirtschaftliche Betriebsführung in dieser Grössenordnung längerfristig nicht mehr möglich. Da die Versorgungssituation im Bereich der stationären Betten für betagte und pflegebedürftige Menschen in der Stadt St.Gallen sehr gut ist, habe sich der Stadtrat entschieden, das Wohnheim für Betagte bis spätestens im Frühjahr 2023 zu schliessen.Für die derzeit 16 Heimbewohnenden werden zusammen mit bestehenden Institutionen Lösungen gesucht.

Ebenso unterstützt die Stadt die Mitarbeitenden bei der Suche nach neuen Arbeitsplätzen. Dem Stadtrat sei es ein grosses Anliegen, diesen Übergang sozialverträglich auszugestalten.

Ein entsprechender Einbezug der Personalverbände sei dabei selbstverständlich..

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