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Partizipation zu den Entwicklungen Grenzhof und Reussinsel

2021-10-22 10:05:09
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Quelle: Stadt Luzern

Wie im Raumentwicklungskonzept 2018 festgehalten, ist es dem Stadtrat ein Anliegen, dass neben der Siedlungsverdichtung und Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus auch vielseitig nutzbare Freiräume entstehen, wie die Stadt Luzern meldet.

Um eine qualitätsvolle Entwicklung zu ermöglichen, sei eine gesamtheitliche Betrachtung und Abstimmung von Siedlung, Freiraum und Mobilität notwendig. Für die Gebiete Grenzhof und Reussinsel bei der St.-Karli-Brücke werden deshalb Studien erarbeitet.Seit Februar 2020 werden die Kinder des Schulhauses Grenzhof in einem Provisorium unterrichtet.

Die beiden bestehenden Pavillons können wegen der Schadstoffbelastung nicht mehr als Schulraum genutzt werden. Geplant ist, dass die Kinder ins «Rönnimoos» umziehen, wenn die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage abgeschlossen ist.

Der Stadtrat möchte auf dem freiwerdenden Areal und auf den benachbarten städtischen Grundstücken gemeinnützige Wohnungen, attraktive Freiräume und noch zu definierende Quartiernutzungen ermöglichen. Dies sei möglich, nachdem das Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons die Unterschutzstellung der Schulanlage aufgehoben hat.

Ziel ist, den heutigen Charakter des Gebiets mit den unterschiedlichen Freiräumen bestmöglich in ein künftiges Konzept zu überführen. Die Stadt lasse deshalb eine Studie erarbeiten.

Sie solle bis im Frühling 2022 abgeschlossen werden und als Grundlage für eine Anpassung der Bau- und Zonenordnung sowie für eine Baurechtsausschreibung an gemeinnützige Bauträger dienen.Zwischenergebnisse der Studie zeigen, dass auf dem ehemaligen Schulareal und den unbebauten Flächen Richtung Schulhaus Rönnimoos voraussichtlich über 100 gemeinnützige Wohnungen möglich sind. Die Erschliessung des Gebiets solle durch eine zentrale Tiefgarage unter dem Fussballfeld sowie durch eine neue Wegverbindung für Fussgängerinnen, Fussgänger und Velos quer durch das Gebiet ergänzt werden.Für die Weiterentwicklung des Gebiets stehen zwei Szenarien im Vordergrund.

Beide sehen vor, die beiden Pavillons und die Turnhalle zurückzubauen und durch zwei oder drei Neubauten für Wohnungen und Quartiernutzungen zu ersetzen. Zudem solle ein attraktiver öffentlicher Park entstehen.

Die Szenarien unterscheiden sich in der Lage und Ausgestaltung des Freiraums. Bei der Variante «Park in der ehemaligen Schulanlage» würde der Park dort errichtet, wo heute der Pavillon 2 steht.

Weil deshalb nur zwei Neubauten möglich wären, solle entlang der Hangkante zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Bei der Variante «Park am Wald» werden alle drei Gebäude durch Neubauten ersetzt.

Der Park solle Richtung Wald realisiert werden.Noch sei nicht entschieden, welche Variante weiterverfolgt wird. Nächster Schritt ist, die Meinung der Quartierbevölkerung einzuholen.

Auf einem Spaziergang über das Areal will die Stadt der Quartierbevölkerung die Zwischenergebnisse der Studie präsentieren und Rückmeldungen entgegennehmen. Der Spaziergang findet am Samstag 30. Oktober 2021, von 10.30 bis 12 Uhr, statt.

Treffpunkt sei beim Eingang der Turnhalle der Schulanlage Grenzhof. Die Resultate der Diskussionen werden in die Studie integriert.2020 habe der Stadtrat ein Entwicklungskonzept Basel- und Bernstrasse erarbeiten lassen.

Dabei wurden unter anderem die städtebaulichen Potenziale, die Gestaltung sowie die Zugänglichkeit der Freiräume, der Verkehr und das Zusammenleben im Quartier thematisiert. Das Herzstück sei ein Zukunftsbild, das aufzeigt, welche Entwicklung erwünscht ist.

Im Bericht werden zudem Fokusgebiete definiert. Ein solches Gebiet sei der Raum nördlich und südlich der St.-Karli-Brücke.

Die sogenannten Brückenköpfe haben ein grosses Potenzial für städtebauliche Entwicklungen. Der Stadtrat habe deshalb eine Vertiefungsstudie in Auftrag gegeben.

Sie zeigt, dass am nördlichenBrückenkopf mit dem Areal der Emmi AG und der St.-Karli-Kirche Verdichtungen und Aufwertungen möglich sind. Für den südlichen Brückenkopf wurden drei städtebauliche Varianten entwickelt.

Im Fokus stehen dabei das Dammgärtli und auf der gegenüberliegenden Strassenseite die drei Zeilenhäuser der Baugenossenschaft Reussinsel mit insgesamt zwölf Wohnungen. Der Baurechtsvertrag mit der Baugenossenschaft Reussinsel läuft Ende 2023. Der Stadtrat sieht hier ein Verdichtungspotenzial für den gemeinnützigen Wohnungsbau.

In seiner Wohnraumpolitik habe er festgehalten, dass die drei Zeilenhäuser durch Neubauten mit rund 30 Wohnungen ersetzt werden sollen.Die Vertiefungsstudie zeigt nun, dass auf dem städtischen Grundstück auch eine grosse Chance besteht, einen attraktiven neuen Frei- und Aufenthaltsraum entlang der Reuss zu realisieren. Aus Sicht des Stadtrates sei die Realisierung eines qualitätsvollen Freiraums für das Quartier Basel- und Bernstrasse von hoher Wichtigkeit, da es mit Freiraum unterversorgt ist, eine hohe Bebauungsdichte habe und viele Familien hier leben.

Der neue Freiraum würde aber nicht nur für das Quartier, sondern für die ganze Stadt einen Mehrwert generieren.Auf dem Areal des Dammgärtlis zeigt die Vertiefungsstudie, dass verschiedene Entwicklungen möglich sind. Zurzeit sieht der Stadtrat allerdings keine andere Nutzung als heute.

Das Dammgärtli mit der grossen Eiche – ihr Alter werde auf 130 bis 170 Jahre geschätzt – habe für das gesamte Quartier eine zentrale Funktion. Die Freiraumqualität solle auch in Zukunft erhalten bleiben.

Aus diesem Grund habe der Stadtrat Einsprache beim Bundesamt für Strasse (Astra) gegen den geplanten Zugangsschacht für den Bypass eingereicht. Denn sollte dieser Schacht tatsächlich im Dammgärtli realisiert werden, müsste die identitätsstiftenden Eiche gefällt werden.

Auch mit dem Erhalt der Eiche sei auf dem Dammgärtli ein Punktbau möglich. Dort könnten die zwölf wegfallenden gemeinnützigen Wohnungen auf der Reussinsel ersetzt werden.Der Stadtrat will die städtebaulichen Varianten aus der Vertiefungsstudie mit der Quartierbevölkerung diskutieren.

Die Stadt lädt deshalb am Donnerstag, 9. November 2021, um 18 Uhr zu einem Workshop in den Pfarreisaal Sankt Karl ein. Die Erkenntnisse aus dem Workshop werden in die weitere Planung und in die weiteren Entscheide einfliessen.Sie besuchen unseren Webauftritt mit dem Internet Explorer.

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