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VIER PFOTEN fordert zum Welttierschutztag Präventionsplan zur Verhinderung weiterer Pandemien

2021-10-01 12:10:07
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Quelle: Tierschutzorganisation Vier Pfoten

Zürich, 1. Oktober 2021 – Der diesjährige Welttierschutztag am 4. Oktober ist für VIER PFOTEN leider kein Tag zum Feiern, wie die Tierschutzorganisation Vier Pfoten schreibt.

Obwohl COVID-19 alle Facetten unseres Lebens völlig verändert hat, bekämpfen Regierungen weltweit weiterhin nur die Symptome, aber nicht die Ursache dieser zoonotischen Pandemie. Die Schweiz sei leider kein Ausnahmefall: VIER PFOTEN fordert daher einen nationalen Vorsorgeplan zur Verhinderung von Pandemien und appelliert an die Regierung, sich auch auf internationaler Ebene für Tierschutz als Lösung einzusetzen.75 Prozent der neu auftretenden Infektionskrankheiten haben ihren Ursprung in Tieren.

COVID-19, aber auch SARS-CoV 1, MERS-CoV, Ebola und HIV seien allesamt zoonotische Krankheiten. Denn Tierwohl, menschliches Wohlergehen und die Umwelt seien eng miteinander verbunden.

Das «One Welfare»-Konzept, das auch von der FAO und OIE unterstützt wird, streicht diesen Zusammenhang deutlich heraus. VIER PFOTEN fordert daher von der Schweiz einen umfassenden Präventionsplan, der unter Berücksichtigung von Tier- und Naturschutzaspekten Massnahmen gegen die Entstehung und Verbreitung weiterer zoonotischer Krankheiten beinhaltet.

«Wir brauchen von unserer Regierung ein klares Bekenntnis zur dringend notwendigen Umkehr unserer bisherigen Lebensweise. Allem voran muss sich unser Umgang mit sogenannten Nutztieren drastisch ändern, denn die intensive Massentierhaltung sei eine Brutstätte für Krankheiten.

Solange wir Menschen Tiere leiden lassen, werden auch wir leiden – so einfach sei das», sagt Alexandra Mandoki, Länderchefin von VIER PFOTEN Schweiz. Dass das Bewusstsein für den Zusammenhang der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt langsam wächst, zeigt sich in der Schweiz an der kürzlich angenommenen Motion für eine systemische Untersuchung und Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen.

Eine umfassende Ursachenbekämpfung gelingt jedoch nur, wenn substanzielle Verbesserungen in der Tierhaltung erreicht werden. Auch in internationalen Gremien seien verbindliche Zusagen gefordert.

Eine Gelegenheit bietet sich schon Ende November im Rahmen einer «Special Session» der World Health Assembly, zu der Gesundheitsminister der WHO-Mitgliedstaaten zusammenkommen und über ein Pandemie-Abkommen abstimmen, das Tierschutz als wesentlichen Pfeiler der Prävention berücksichtigt. «Wir hoffen, dass die Schweizer Regierung sich diesem Abkommen anschliesst», so Mandoki.

Die Lösungen liegen auf der Hand: Pelzfarmen, Lebendtiermärkte, Wildtierhandel sowie Hunde- und Katzenfleischhandel müssen verboten und das aggressive Vordringen des Menschen in die Natur gestoppt werden. Darüber hinaus muss die Massentierhaltung beendet und der Fleischkonsum reduziert werden.

Denn wenn Tiere auf engstem Raum zusammengepfercht werden oder der Mensch rücksichtslos in ihre natürlichen Lebensräume eindringt, entsteht die ideale Brutstätte für gefährliche Viren und deren Übertragung auf den Menschen. Fotos dürfen kostenfrei verwendet werden.

Sie dürfen nur für die Berichterstattung über diese Medienmitteilung genutzt werden. Für diese Berichterstattung werde eine einfache (nicht-ausschliessliche, nicht übertragbare) und nicht abtretbare Lizenz gewährt.

Eine künftige Wiederverwendung der Fotos sei nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung von VIER PFOTEN gestattet..

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