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Neues internationales Abkommen für die Textilindustrie

  • Neues internationales Abkommen für die Textilindustrie
    Neues internationales Abkommen für die Textilindustrie (Bild: Gewerkschaft Unia)
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    Neues internationales Abkommen für die Textilindustrie (Bild: Gewerkschaft Unia)
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    Neues internationales Abkommen für die Textilindustrie (Bild: Gewerkschaft Unia)
2021-09-06 16:20:09
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Quelle: Gewerkschaft Unia

Das internationale Abkommen sieht einen besseren Schutz vor, es muss aber noch mehr getan werden, wie die Gewerkschaft Unia schreibt.

Nach monatelangen Verhandlungen über die Fortführung des Bangladesh Accords haben sich internationale Gewerkschaftsverbände und Textilhandelsunternehmen auf ein neues internationales Abkommen für Gesundheit und Arbeitssicherheit geeinigt. Die Unia habe sich aktiv an der Kampagne beteiligt und begrüsst diese Entwicklung.Die Unterzeichnung dieses neuen internationalen Abkommens sei Ergebnis zäher Verhandlungen und intensiver Kampagnenarbeit, und ein grosser Erfolg im Kampf um die Sicherheit der Textilarbeiter*innen weltweit.

Der «International Accord for Health and Safety in the Textile and Garment Industry» (PDF) behält die wesentlichen Elemente des bahnbrechenden Bangladesch-Abkommens bei:In vielen Textilproduktionsländern wie etwa Pakistan, wo Fabrikbrände oder einstürzende Gebäude häufig zu Todesopfern führen, fordern Gewerkschaften und Arbeitsrechtsorganisationen seit Jahren wirksame Massnahmen zur Arbeitsplatzsicherheit. Während der Bangladesh Accord auf Bangladesch beschränkt war, sei es mit dem internationalen Abkommen nun möglich, das Modell des rechtlich verbindlichen Abkommens auch auf andere Länder auszuweiten.

Deshalb seien nun auch Textilhandelsunternehmen gefragt, das Abkommen zu unterzeichnen, die nicht oder nur wenig in Bangladesch produzieren lassen. Ihre bisherige Ausrede, das Abkommen aus diesem Grund nicht zu unterzeichnen, sei nun obsolet.Der Bangladesh Accord lief Ende Mai 2021 aus.

Seit Monaten kämpften die internationalen Gewerkschaftsverbände sowie Unterzeichnerorganisationen wie die Clean Clothes Campaign für dessen Weiterführung und Ausweitung. Das Abkommen in seiner heutigen Ausprägung sei ein grosser Erfolg dieser Koalition aus Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen.Bisher haben über 80 Textil- und Kleidermode-Unternehmen das Abkommen, das seit dem 1. September 2021 in Kraft ist, unterzeichnet, darunter als einzige Schweizer Firma Tally Weijl.

Das Schweizer Unternehmen wurde von der Unia eindringlich dazu aufgefordert, das Abkommen erneut zu unterzeichnen. Andere Schweizer Kleiderproduzenten wie Chicorée, Coop, Intersport, Mammut, Manor und Zebra haben diesen Schritt allerdings noch nicht gemacht.Armut könne uns alle treffen.

Sei es wegen einem Arbeitsplatzverlust, einem Unfall, einer Wirtschaftskrise, einer Krankheit, einer Scheidung oder einer…Das Parlament will das Frauenrentenalter auf 65 Jahre erhöhen. Frauen müssten also länger arbeiten und die ohnehin schon ungenügenden Renten würden….

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