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UZH-Spitzenforschung im Hightech-Laborgebäude

2021-08-26 11:05:27
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Quelle: Kanton Zürich

Mit der morgigen Eröffnung von UZI 5 erhält die Universität Zürich (UZH) ein topmodernes Laborgebäude, wie der Kanton Zürich ausführt.

Der erste Neubau für die UZH seit 20 Jahren bietet die räumliche Voraussetzung dafür, dass Chemie und Nachhaltigkeitsforschung ihre exzellente Stellung in Forschung und Lehre ausbauen können. Die fünfte Bauetappe (UZI 5) auf dem Campus Irchel UZH sei abgeschlossen: Damit können die 2014 fusionierten Bereiche der Chemie nun auch physisch unter einem Dach vereint werden.

Der Erweiterungsbau beheimatet nebst dem Institut für Chemie das Institut für Quantitative Biomedizin sowie das Institut für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften. Damit werden Synergien genutzt und die Zusammenarbeit vertieft.Die chemischen Wissenschaften werden im neuen Gebäude Grundlagenforschung mit nachhaltigen Anwendungen verbinden und unter anderem sichere Batterien für erneuerbare Energien, natürliche Ansätze für die biologische Landwirtschaft und mögliche Medikamente für gesundes Altern erforschen.

Das Institut für Quantitative Biomedizin verbindet medizinische Grundlagenforschung mit translationaler Forschung und medizinischer Informatik. Das Institut für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften untersucht unter anderem die Nachhaltigkeit in verschiedenen Ökosystemen.Mit der hochstehenden Forschung und Lehre in diesen Disziplinen werde der Kanton Zürich als nationaler und internationaler Hochschulstandort gestärkt.

Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei die Disziplinen der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), und im Fall von UZI 5 speziell diejenige der Chemie. Wirtschaft und Gesellschaft im Kanton Zürich seien in hohem Masse auf die Fachkräfte aus diesen Disziplinen angewiesen.

Ob für die Entwicklung von Werkstoffen, in der Ernährung oder in Gesundheit und Medizin: Gute Chemikerinnen und Chemiker seien dringend gesucht. Hier bietet die neue Infrastruktur auf dem Irchel einen weiteren Wettbewerbsvorteil in Forschung und Lehre.Die neuen Gebäude stellen rund 18`000 m2 Hauptnutzfläche bereit und schaffen damit Raum für die erfolgreiche Entwicklung der Lehre und Forschung in den laborintensiven Naturwissenschaften.

Die drei im UZI 5 beheimateten Institute weisen eine grosse Bandbreite an Nutzungsanforderungen auf: von der Arbeitsweise in der Chemie mit vielen so genannten Kapellen (Abzugshauben) und hohen Luftwechselraten bis hin zu theoretisch‐modellierenden Arbeitsweisen mit reinen Büroarbeitsplätzen ohne Laboranteil. Das Ausbaukonzept der 5. Bauetappe sei darum modular aufgebaut und bietet eine moderne Arbeitsumgebung, die auch über die aktuellen Anforderungen hinaus flexibel auf zukünftige Entwicklungen in Forschungs- und Lehrtätigkeit reagieren kann.Das Projekt von Weber Hofer Partner AG aus Zürich war siegreich aus einem Wettbewerb hervorgegangen.

Die Universität Zürich hatte das kantonale Hochbauamt, unterstützt von Nissen Wentzlaff Architekten, mit der Umsetzung beauftragt.Der Neubau besteht aus einem eingeschossigen sowie zwei sechsgeschossigen Baukörpern. Sie schliessen nahtlos an die bestehenden Bauten an und verknüpfen somit die neuen Labortrakte mit den bestehenden Gebäuden.

Der öffentlich zugängliche Teil, die so genannte «Fakultätsachse», bietet Platz für Aufenthaltsräume, Büros und Besprechungsräume. Die Forschungsflächen seien jeweils in den angrenzenden Flügeln angesiedelt.Die neuen Gebäude seien an das bestehende Energienetz auf dem Campus Irchel angeschlossen.

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert nachhaltige Energie für den Eigenbedarf. Ökologisch wertvoll sei auch der begrünte Innenhof auf der Südseite: Die üppige Bepflanzung trägt zur Vermeidung von Hitzezonen bei und sorgt für angenehme Kühlung der umliegenden Fassaden.

Zudem sei der Campus Irchel weiterhin zu allen Seiten vom Park umschlossen. Damit bleibt die Vernetzung mit dem Grünraum gewährleistet..

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