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Regional

Hochwasser - Übersicht über die aktuelle Lage am 18.7.2021

2021-07-18 15:05:03
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Quelle: Kanton Bern

Zwar hat sich die Hochwasserlage etwas entspannt: Wegen hohen Fliessgeschwindigkeiten und Schwemmholz besteht auf und an den Flüssen und Seen jedoch weiterhin ein hohes Risiko, wie der Kanton Bern schreibt.

Die von verschiedenen Regierungsstatthalterämtern verfügten Boots- und Badeverbote seien strikt einzuhalten. Von jeglichen Aktivitäten auf Gewässern werde dringend abgeraten.Aufgrund der hohen Seestände führt die Aare unterhalb der Seen weiterhin sehr viel Wasser.

Die Abflussmenge der Aare in Bern liegt wieder unter 500 m3/s. Die Pegelstände der meisten anderen Fliessgewässer sinken seit Freitag.Die Pegel des Brienzer-, Thuner- und Bielersees liegen aktuell 15 bis 30 cm unter den gemessenen Höchstständen.

Die Pegel von Brienzer- und Thunersee sinken weiter. Der Pegel des Neuenburgersees sei weiter angestiegen und liegt jetzt auf der gleichen Höhe wie jener des Bielersees.

Deshalb könne kein Wasser aus dem Bielersee mehr in Richtung Neuenburgersee abfliessen. Dies habe zur Folge, dass der Pegel des Bielersees ab jetzt nur noch sehr langsam sinken wird.Der Abfluss aus dem Bielersee wurde wie angekündigt während der vergangen Nacht weiter gesteigert.

Aktuell liegt er bei gut 700 m3/s.Auch mit dem zunehmend guten Wetter und den tendenziell sinkenden Wasserständen stellt der Aufenthalt auf und in den Gewässern des Kantons Bern in Folge der hohen Fliessgeschwindigkeit und der Möglichkeit von Schwemmholz ein hohes Risiko dar. Deshalb haben die verfügten Verbote der Regierungsstatthalterinnen und Regierungsstatthalter weiterhin Bestand: Für den Bielersee, sowie den Nidau-Büren-Kanal, die Aare bis Solothurn und den Zihlkanal bis Neuenburgersee gilt bis auf Weiteres ein Verbot für alle Boote.

Bis auf Weiteres verboten sei auch die Schifffahrt, das Baden, das Stand-Up-Paddling und dergleichen im Thunersee, im Wohlensee und in der Aare zwischen Thunersee und Bern. Auch auf allen übrigen Gewässern werde dringend von jeglichen Aktivitäten abgeraten.

Personen, die sich selbst in Gefahr bringen, müssen im schlimmsten Fall damit rechnen, dass die Rettungskräfte nicht innerhalb der notwendigen Zeit an den Unfallort gelangen können, um Hilfe zu leisten.Aktuell stehen kantonsweit zehn Zivilschutzorganisationen mit insgesamt rund 190 Schutzdienstleistenden im Einsatz. Sie unterstützen die Feuerwehren, die Regionalen Führungsorgane sowie die Gemeinden bei der Bewältigung der Folgen des Hochwassers.

Koordiniert werden diese Arbeiten von derzeit neun Regionalen Führungsorganen. Die Einsatzgebiete erstrecken sich primär entlang der Aare und um die Seen.

Die meisten Einsätze werden auch in der kommenden Woche weitergeführt.(Stand: 18.7.21, Mittag) Einzelne Abschnitte von Kantonsstrassen seien gesperrt oder eingeschränkt befahrbar. Wegen Überflutung durch den Bielersee nach wie vor gesperrt sei die Kantonsstrasse Lüscherz – Vinelz.

Eine Umfahrung sei signalisiert. Auch die Umfahrungsstrasse von Kiesen in Richtung Jaberg bleibt wegen Grundwassereinbruch gesperrt.

Eine Umfahrung über Kirchdorf sei signalisiert. Weiterhin nur einspurig befahrbar seien die Kantonsstrassen Wattenwil – Burgistein und Homberg – Teuffenthal.

Die Kantonsstrasse zwischen Gunten und Merligen sei seit gestern Samstag wieder durchgehend offen..

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