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Stadt wertet das Gebiet Schadau weiter auf und verbessert den Zugang

2021-05-04 11:05:47
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Quelle: Stadt Thun

Die Stadt Thun will das Gebiet Schadau aufwerten, wie die Stadt Thun mitteilt.

Aktuell werde der Spielplatz erneuert. Als weitere Massnahme solle diesen Sommer zwischen dem Schadaupark und der Schadaugärtnerei eine neue Strassenquerung erstellt werden.

Der Gemeinderat will Thuns Profil als attraktive Stadt am Wasser stärken. Ein weiteres Legislaturziel sieht zudem vor, das Gebiet Schadau aufzuwerten.

Zurzeit werde der Spielplatz saniert (vgl. Medienmitteilung vom 23.12.2020).

Nebst einer Steigerung der Attraktivität steht für den Gemeinderat eine bessere Zugänglichkeit des Gebiets und der angrenzenden Areale im Vordergrund. Deshalb habe er weitere kurzfristige Massnahmen beschlossen.

Unter anderem sei eine bessere Verbindung des Schadauparks mit der Schadaugärtnerei auf der anderen Strassenseite vorgesehen. Zudem will die Stadt die Führung für den Fussverkehr insgesamt optimieren und auch den Zugang zur Schadaugärtnerei verbessern.

Zum Teil erfolgt die Umsetzung der Massnahmen im Rahmen bereits geplanter Projekte. In einem nächsten Schritt will die Stadt eine Fussverbindung zwischen Schadaupark und Schadaugärtnerei schaffen.

Geplant sei eine neue Strassenquerung (Zebrastreifen) auf Höhe des Tors der Schadaugärtnerei (Südseite). Mit dem neuen Strassenübergang will die Stadt Thun auch das heute verschlossene historische Tor im Bereich des Spielplatzes für die Bevölkerung öffnen.

Für eine sichere Querung und die nötige Sichtweite sei auf der Seite des Schadauparks eine Ausbuchtung für den Fussverkehr vorgesehen. Die Strasse werde verengt, das bestehende Lichtsignal versetzt.

Die Publikation des Baugesuchs erfolgt kommenden Donnerstag. Ziel der Stadt sei es, im Sommer mit den Bauarbeiten zu starten.

Die Schadaugärtnerei werde aktuell zwischengenutzt. Damit auch dieses Areal besser zugänglich wird, plant die Stadt auf der Nordseite einen Mauerdurchbruch Richtung Parkplatz.

Im Zuge dieser Massnahmen seien nordseitig auch Veloabstellplätze geplant. Sobald die Baubewilligung vorliegt, solle der Zugang Nord umgesetzt werden.

Weitere kurzfristige Massnahmen seien für das nächste Jahr geplant: Es sei vorgesehen, den Fussweg durch das Areal der Kirche Scherzligen zu verbreitern und die Sichtbeziehungen zu verbessern. Beim Kongresshotel Seepark solle eine Trottoirüberfahrt entstehen.

Im Zusammenhang mit der Optimierung und behindertengerechten Umgestaltung der Bushaltestellen Scherzligen/Schadau und Seepark werden zudem die Fussgängerstreifen Scherzligen und Nelkenweg saniert. Parallel zur Umsetzung der kurzfristigen Massnahmen werden aktuell für die langfristige Entwicklung der Schadau diverse Ideen diskutiert und geprüft, so zum Beispiel ein neuer Standort für das Kunstmuseum oder eine Jugendherberge.

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