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Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG freut sich über verstärkte globale Wahrnehmung des Ertrinkungsproblems

2021-05-02 12:10:33
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Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat gestern 28. April 2021 eine historische Resolution zur Verhinderung des Ertrinkens verabschiedet und damit das Problem zum ersten Mal in ihrer 75-jährigen Geschichte offizialisiert, wie die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft schreibt.

Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG befürwortet diesen Schritt und freut sich, dass der Ertrinkungsprävention künftig mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden solle - auch in der Schweiz. Ertrinken kostete im letzten Jahrzehnt weltweit annähernd 2,5 Millionen Menschen das Leben.

"Die große Mehrheit dieser Todesfälle hätte verhindert werden können und müssen", sei man sich im internationalen Umfeld und auch bei der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG einig. Die neue Resolution, die auf eine Initiative von Bangladesch und Irland zurückgeht und von 79 Mitgliedsstaaten mitgetragen wird, erkennt an, dass Ertrinken jede Nation der Welt betrifft - allerdings seien die Auswirkungen unverhältnismäßig groß.

90 Prozent der Todesfälle durch Ertrinken ereignen sich in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, wobei Asien die größte Last trägt. Zahlen der WHO halten fest, dass Ertrinken eine der Hauptursachen für die weltweite Sterblichkeit sei und jährlich mehr Todesopfer als Müttersterblichkeit oder Unterernährung verursacht.

Heisst konkret: Ertrinken verursacht 235 000 Todesfälle pro Jahr. Die Resolution hält weiter fest, dass Ertrinken eine vermeidbare Todesursache ist.

Es sei zwingend notwendig gegen das Ertrinken vorzugehen, da global insbesondere viele Kinder und Jugendliche betroffen sind. Viele Länder berichten, dass Ertrinken eine der Hauptursachen für Kindersterblichkeit ist, insbesondere bei Kindern unter 5 Jahren.

Dazu wurde ein neuer UN-Tag zur Verhinderung des Ertrinkens (Welttag der Ertrinkungsprävention) eingeführt, der inskünftig jährlich am 25. Juli begangen werde und die Anstrengungen um die Prävention aktuell halten soll. "Dieser Gedenktag und die Resolution seien ein wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für das Ertrinken und die Wichtigkeit der Prävention weiter anzuheben", sagt Reto Abächerli, Geschäftsführer der SLRG.

Seiner Meinung nach stützt dies auch die Bemühungen der SLRG in der Präventionsarbeit. Ganz wichtig seien in der Schweiz die freiwilligen Rettungsschwimmer, die Jahr für Jahr ihren Beitrag leisten, um Ertrinken zu verhindern.

"Darum sei es besonders wichtig zu betonen, dass die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer auf Unterstützung und Spenden angewiesen sind, um ihre wertvolle Arbeit weiterhin für die Menschen in der Schweiz tätigen zu können", betont auch Rudolf Schwabe, Zentralpräsident der SLRG. Weiter will die SLRG zusammen mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) das 2017 ins Leben gerufene nationale Wassersicherheitsforum (WSF) in der Schweiz weiter vorantreiben.

Ebendieses Forum habe zum Ziel, die Kräfte in der Schweiz zu bündeln und Ressourcen dort einzusetzen, wo sie im Kampf gegen das Ertrinken gebraucht werden - wie dies die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2014 in Form sogenannter "National Watersafety Plans" vorgeschlagen hat. Die Schweiz sei dank SLRG und BFU eines der ersten Länder weltweit, das sich dieser Aufgabe angenommen hat.

Und die Arbeit trägt Früchte: Partner aus Kantonen, Institutionen und der Schweizer Wirtschaft engagieren sich gemeinsam für eine nationale Ertrinkungsprävention. "Doch die Entwicklung steht erst am Anfang und muss sicherlich weiter vorangetrieben werden", fügt ein zuversichtlich gestimmter Reto Abächerli hinzu.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.slrg.ch. Zahlen und Fakten zum Ertrinken in der Schweiz sowie zu aktuellen Präventionsmassnahmen seien im jährlichen Report des Wasser Sicherheits-Forums auf der SLRG Webseite zusammengefasst. Für Auskünfte steht Ihnen zur Verfügung: Philipp Binaghi, Kommunikation & Marketing SLRG, 078 789 98 83 oder p.binaghi@slrg.chSursee (ots) - 2019 haben die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG und die BFU 49 Ertrinkungstote in der Schweiz gezählt.

Damit lag die Zahl über dem langjährigen Mittel. Für das Jahr 2020 sei die SLRG in höchster Alarmbereitschaft, weil sich wegen des Corona-Sommers mehr Menschen an offenen ...Sursee (ots) - Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG blickt in ihrer Zwischenbilanz auf die Badesaison 2018 zurück.

Bis heute seien 37 Menschen in Schweizer Gewässern tödlich verunglückt. Augenfällig ist, dass klar die offenen Gewässer im Fokus stehen und die Zahl von Kindern bei den Opfern höher ....

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