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Lieferengpässe beeinflussen Bündner Impfplan

2021-02-03 09:05:22
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Quelle: Staatskanzlei des Kantons Graubünden

Der Pharmakonzern Pfizer kann die bereits zugesagte Menge an Corona-Impfstoffen nicht wie geplant liefern, wie die Staatskanzlei des Kantons Graubünden berichtet.

Die Lieferengpässe beeinflussen ebenfalls den Bündner Impfplan.Weil der Pharmakonzern Pfizer wegen Anpassungen im belgischen Produktionswerk in Puurs die europaweit bereits zugesagte Menge an Corona-Impfstoffen nicht wie geplant liefern kann, entstehen Lieferengpässe. Vom Engpass betroffen sei auch Graubünden.

Von den 3000 zugesprochenen Impfdosen habe das Gesundheitsamt am 18. Januar 2021 lediglich 1000 erhalten.Verzögerung bei den Impfterminen Die zweiten Dosen für die bereits Geimpften in den Alters- und Pflegeheimen seien gesichert. Allerdings habe der Lieferengpass Auswirkungen auf die dezentralen Impf- und Testzentren.

So werde das Impfzentrum in Chur (Standort Kreuzspital) nebst dem Pfizer-Impfstoff nun ebenfalls mit dem Impfstoff "COVID-19 Vaccine Moderna®" beliefert. Dies führt dazu, dass in den restlichen Impf- und Testzentren weniger Moderna-Impfstoff zur Verfügung steht und es somit zu weiteren Verzögerungen bei den Impfterminen kommen wird.Aufgrund der limitierten Verfügbarkeit des Impfstoffs werden ausschliesslich Personen aus bestimmten Zielgruppen, nach Vorgabe der Impfempfehlung der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, geimpft.

Vorerst seien dies Personen über 75 Jahre sowie Erwachsene mit schweren chronischen Krankheiten.Impfungen ab Ende Januar Die erwähnten Zielgruppen werden nach vorgängiger Registration und je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs ab Ende Januar in den Regionalspitälern Davos, Ilanz, Poschiavo, Schiers, Scuol und Thusis sowie in Zentren in Cama, Chur (Kreuzspital) und St. Moritz geimpft. Die Impfberatungen liegen im Kompetenzbereich der Hausärztinnen und Hausärzte.

Diese werden zu einem späteren Zeitpunkt bei Verfügbarkeit des Impfstoffs in der Hausarztpraxis ebenfalls Impfungen anbieten können.Die Impftermine werden nach Registration durch die Impfzentren zugewiesen und bestätigt; es besteht keine freie Terminwahl. Die Voranmeldung könne einerseits online (www.gr.ch/impfung) oder telefonisch via Impf-Hotline (Telefon +41 81 254 16 00) gemacht werden.

Für die Online-Voranmeldung werde die Krankenversicherungskarte sowie eine Telefonnummer benötigt..

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