Logo newsbot.ch

Wirtschaft

Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an

  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
  • Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an
    Private geben in der Schweiz beim Immobilienbesitz den Ton an (Bild: Raiffeisen)
2020-11-26 11:20:12
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Raiffeisen

St.Gallen, 12. November 2020. Geben auf dem Schweizer Immobilienmarkt mächtige, finanzkräftige Immobilienfirmen und Investmentgesellschaften den Ton an? Die Studie «Immobilien Schweiz» von Raiffeisen Economic Research hat die Besitzverhältnisse genauer unter die Lupe genommen, wie Raiffeisen schildert.

Das Ergebnis erstaunt: 57 Prozent der insgesamt 4,5 Millionen Wohneinheiten in der Schweiz seien im Besitz von Privatpersonen, 16 Prozent der Wohnungen gehören nicht hauptsächlich am Immobilienmarkt tätigen Firmen wie Pensionskassen, Versicherungen, Immobilienfonds oder den SBB. Nur ein kleiner Teil sei im Besitz von Genossenschaften, der öffentlichen Hand und klassischen Immobiliengesellschaften.Betrachtet man nur den Markt der Mietwohnungen, so gehört fast jede zweite Mietwohnung in der Schweiz privaten Haushalten (49 %), gefolgt von institutionellen Investoren (33 %), Genossenschaften (8 %) und klassischen Immobilienfirmen (7 %).

Bund, Kantone und Gemeinden besitzen mit vier Prozent relativ wenige Mietwohnungen in der Schweiz. «Diese Zahlen zeigen deutlich, dass von einer Dominanz professioneller Investoren am Schweizer Wohnungsmarkt nicht die Rede sein kann», stellt Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, fest.

Besonders stark seien die privaten Mietwohnungsbesitzer in den ländlichen Gebieten vertreten. Die Institutionellen konzentrieren sich eher auf urbanere Regionen.Während in der Schweiz mittlerweile 2,76 Prozent aller Mietwohnungen leer stehen, liegt die Leerstandsquote im Eigentumssegment bei gerade einmal 0,57 Prozent.

Wie wenig dies ist, zeigt die Zahl der zum Verkauf stehenden Eigentumsobjekte in den fünf grössten Schweizer Städten Zürich, Basel, Bern, Lausanne und Genf. Hier standen am 1. Juni 2020 zusammengerechnet gerade einmal 111 Eigenheime leer.

Im Gegensatz zum Mietwohnungsmarkt, bei dem die Quote seit Jahren nach oben zeigt, habe sich die Eigentums-Leerwohnungsziffer innert Jahresfrist nicht erhöht. Der tiefe Leerstand erklärt sich einerseits dadurch, dass in den vergangenen Jahren immer weniger Eigentumsobjekte gebaut wurden (im Gegensatz zu Mietwohnungen), während gleichzeitig die Nachfrage aufgrund attraktiver Finanzierungskonditionen angestiegen ist.«Der tiefe Leerstand im Eigenheimsegment sei ein Durchschnittswert über die ganze Schweiz und darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es durchaus Regionen mit wesentlich mehr leerstehenden Eigentumsobjekten gibt», erklärt Martin Neff.

So stehen im Wallis und im Jura mehr als ein Prozent aller Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentumswohnungen leer. Aber auch im Tessin, in der Waadt, im Aargau und im Kanton Glarus liegen die Leerstände deutlich über dem Schnitt.

Nur sehr geringe Leerstände seien in beiden Basel und dem Kanton Appenzell Innerrhoden auszumachen. Auch in den Kantonen mit den grossen urbanen Zentren Zürich und Genf seien die Leerstände sehr tief.Obwohl die Leerstände im Mietwohnungsmarkt schon seit einem Jahrzehnt steigen, waren bereits bestehende Wohnungen bisher vergleichsweise schwach betroffen.

Vor allem Neubauten litten unter dem Leerstand und dessen Folgen. Aufgrund der seit 2015 herrschenden Marktlage mit sinkenden Angebotsmieten bei gleichzeitig weiter steigenden Bestandsmieten stehen Altbauten immer stärker in Konkurrenz zu den qualitativ hochwertigen Neubauten, die an Attraktivität gewonnen haben.

«Die Vermietung leer gewordener Altbauwohnungen werde angesichts dieser Konkurrenz nun immer schwieriger. Besitzer solcher Objekte kommen mittelfristig nicht um Preisnachlässe oder Sanierungen herum», so Neff. Das Wachstum des Hypothekarkreditvolumens habe sich seit Anfang Jahr zwar etwas abgeschwächt, es liegt aber mit gut 2,5 Prozent (Vorjahr: 3,2 %) noch immer auf einem ansehnlichen Niveau.

Die Kreditgeber haben bei der Hypothekarvergabe nur schwach aufs Bremspedal gedrückt. Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen werden weiter nachgefragt, gekauft und auch finanziert.

Dies zeugt von einer trotz COVID-19-Pandemie unveränderten Zuversicht aller Marktteilnehmer. Für die herrschende Zuversicht am Eigenheimmarkt gibt es durchaus Gründe. Denn neben der weiterhin intakten Nachfrage sei inskünftig mit einer weiteren Verknappung des Angebots zu rechnen.

Projektentwickler drücken bei der Planung neuer Stockwerkeigentumswohnungen und auch bei der Projektierung neuer Einfamilienhäuser weiterhin auf die Bremse. Trotz rekordhoher Preise, intakter Nachfrage und herrschendem Angebotsmangel werden also auch künftig weniger Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser auf den Markt kommen.

Die Studie «Immobilien Schweiz» bietet jedes Quartal eine ausführliche Lagebeurteilung des Schweizer Wohnimmobilienmarkts. Die aktuelle Studie sowie weitere Informationen gibt es auf www.raiffeisencasa.ch. .

Suche nach Stichworten:

Lausanne Immobilienbesitz Ton



Newsticker


Grosse Rat des Kantons Bern

Sessionsstand: STA #8 Gesetz über die Finanzkontrolle


Staatssekretariat für Wirtschaft

Bundespräsident Parmelin empfängt den Präsidenten von Kasachstan


Europäische Datenschutzbeauftragte

Newsletter 90


Fürstentum Liechtenstein

Arbeitsbesuch der österreichischen Bundesministerin Karoline Edtstadler in Liechtenstein


Kantonspolizei Thurgau

In Unterführung stecken geblieben (mit Bild)