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Regional

Reparieren und Upcyclen am Schweizer Reparaturtag 2019

2019-10-15 11:02:00
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Quelle: Stadt Luzern

Immer wieder hört man, dass die Schweizer Recycling-Weltmeister sind, wie die Stadt Luzern schreibt.

Die Kehrseite dieser Medaille ist, dass in unserer Konsumgesellschaft die Lebensdauer vieler Produkte viel zu kurz ist. Die Nutzungsdauer vieler Produkte könne durch einen bewussten Kauf von Qualitätsware und mehrmaliges Reparieren verlängert werden.

Aus diesem Grund widmet sich der Reparaturtag in Luzern den Themen Reparieren und Upcyclen. Upcyclen sei die Verarbeitung von gebrauchten oder defekten Gegenständen zu neuwertigen Produkten.In sechs verschiedenen offenen Workshops erhalten kleine und grosse Besucherinnen und Besucher am Reparaturtag die Möglichkeit, unter Anleitung Upcycling-Produkte herzustellen.

Actioncy, Cello Inferno, FabLab Luzern, Tüftelpark Alpnach und das Tüftelwerk Luzern zeigen wie Elektroschrott, alte Kleider und Vorhänge, Aludosen, Petflaschen und andere Abfallprodukte vielfältig um- und weitergenutzt werden können und so ein zweites Leben erhalten. In den Workshops werden Bienenwachstücher, Musikinstrumente, Etuis und vieles mehr hergestellt.

Zusätzlich demonstriert das FabLab Luzern, wie 3D-Druck funktioniert und wie dieser für die Reparatur eingesetzt werden kann. Zudem gibts einem Wettbewerb zum Thema Abfall und Recycling.Das Neubad und das Bourbaki Bistro organisieren ein Repair-Café.

Das Tüftelwerk bietet ein Flickwerk an. Dort zeigen Reparaturprofis, wie Geräte selbst repariert werden können und dass es für fast alles Defekte kreative Lösungen gibt.

Während des ganzen Tages könne Defektes vorbeigebracht werden. Gemeinsam mit den Besitzerinnen und Besitzern erwecken die Reparaturprofis die defekten Gegenstände zu neuem Leben.

Werkzeug und Material seien vorhanden. Die Reparaturen seien bis auf die benötigten Ersatzteile kostenlos, eine Kollekte steht bereit.Abgeschlossen werde der vierte Reparaturtag mit der Vorpremiere des Films «Welcome to Sodom – dein Smartphone sei schon hier».

Agbogbloshie, in der Nähe von Ghanas Hauptstadt Accra, sei eine der grössten Elektro-Müllhalden der Welt. Rund 6000 Frauen, Männer und Kinder leben und arbeiten dort.

Sie selbst nennen diesen Ort Sodom. Der Film lasse die Zuschauer hinter die Kulissen von Europas grösster Müllhalde mitten in Afrika blicken und portraitiert die Verlierer der digitalen Revolution.

Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt. Melanie Troxler von «A chance for Children», die in Agbogbloshie ein Auffangzentrum für Strassenkinder betreibt, und Lisa Lentzsch, welche für «A chance for Children» mehrere Monate als Volontärin in Agbogbloshie tätig war, werden unter der Moderation von Christian Frank, Leiter öko-forum Stadt Luzern, den Film besprechen..

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