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Wissenschaft

Rückgang von ozonabbauenden Stoffen bestätigt internationale Erfolge - Neue Studie zeigt positive Entwicklung in der Umweltbekämpfung

Neue Studie zeigt erfreulichen Rückgang von ozonschädigenden Stoffen - internationalen Regelungen zur Begrenzung des Schadstoffeinsatzes wird Erfolg bescheinigt. Forscher bestätigen deutliche Reduzierung der umweltschädlichen Teilhalogenierten Fluorchlorkohlenwasserstoffe (HFCKW), ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Klimawandel.

2024-06-11 12:25:06
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Quelle: Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

Dübendorf, St. Gallen und Thun, 11.06.2024 - Eine neue Studie eines internationalen Forscherteams, die heute in der Fachzeitschrift «Nature Climate Change» veröffentlicht wurde, zeigt einen Rückgang von Chemikalien, die die Ozonschicht der Erde zerstören, und bestätigt damit den Erfolg von internationalen Regelungen zur Begrenzung der Herstellung und Verwendung derartiger Schadstoffe. Zentrale Messungen wurden unter anderem von Empa-Wissenschaftlern auf der hochalpinen Forschungsstation Jungfraujoch durchgeführt.

Reduzierung von ozonschädigenden Stoffen

Die von Forschern der «University of Bristol» geleitete Studie, die heute in der Fachzeitschrift «Nature Climate Change» veröffentlicht wurde, zeigt zum ersten Mal einen bemerkenswerten Rückgang des atmosphärischen Gehalts an ozonabbauenden Stoffen, den sogenannten teilhalogenierten Fluorchlorkohlenwasserstoffen (HFCKW). Diese HFCKW sind zudem potente Treibhausgase, so dass ihre Reduzierung auch die globale Erwärmung verringern dürfte. Das Montreal-Protokoll wurde 1987 vereinbart, um die Produktion und Verwendung von ozonabbauenden Stoffe zu kontrollieren.

Internationale Zusammenarbeit und Erfolg

Die internationale Studie zeigt, dass die Gesamtmenge des ozonschädigenden Chlors in allen HFCKWs im Jahr 2021 einen Höchststand erreicht hat. Da es sich bei diesen Verbindungen auch um starke Treibhausgase handelt, erreichte ihr Beitrag zum Klimawandel in diesem Jahr ebenfalls einen Höchststand. Dieser Höchststand trat indes fünf Jahre früher ein als im letzten Ozonbericht von 2022 prognostiziert.

Die Ergebnisse beruhen auf hochpräzisen Messungen an weltweit verteilten Atmosphärenobservatorien, die Daten des «Advanced Global Atmospheric Gases Experiment» (AGAGE) und der «National Atmospheric and Oceanic Administration» (NOAA) nutzen, darunter auch die hochalpine Forschungsstation auf dem Jungfraujoch, in der Empa-Wissenschaftler ihre atmosphärischen Untersuchungen an zahlreichen Luftfremdstoffen durchführen.

Wachsamkeit und Umweltschutz

Co-Autor und NOAA-Wissenschaftler Isaac Vimont fügte hinzu: «Diese Studie unterstreicht die Notwendigkeit, bei der Umweltüberwachung wachsam und proaktiv zu bleiben, um sicherzustellen, dass andere ozonabbauende Substanzen und Treibhausgase einem ähnlichen Trend folgen, was dazu beitragen wird, unseren Planeten für künftige Generationen zu schützen.»

(Quelle:Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Bearbeitet mit ChatGPT)

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