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Sport

Christelle Luisier Brodard und Aline Trede neu im Zentralvorstand des SFV: Ein Meilenstein für den Frauenfussball

Die Delegierten des SFV haben beschlossen, den Zentralvorstand um zwei Sitze zu erweitern und wählten am 7. Juni 2024 Christelle Luisier Brodard und Aline Trede in das Gremium. Die beiden Frauen engagieren sich für die Weiterentwicklung des Frauenfussballs und teilen ihre Perspektiven im Interview.

2024-06-07 20:32:03
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Quelle: Schweizerischer Fussballverband

Nachdem die Delegierten im Jahr 2023 einer Erweiterung des Zentralvorstands um zwei Sitze für unabhängige Mitglieder auf neu neun Mitglieder zugestimmt haben, wählte die Delegiertenversammlung am 7. Juni 2024 die Waadtländer Staatsratspräsidentin Christelle Luisier Brodard und die Berner Nationalrätin Aline Trede in den Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbands (SFV).

Engagement im Frauenfussball

Christelle Luisier Brodard und Aline Trede haben sich in den letzten zwei Jahren im Rahmen der Schweizer Kandidatur für die WEURO25 für die nachhaltige Weiterentwicklung des Frauenfussballs in der Schweiz engagiert und sollen nun zukünftig im strategischen Gremium des SFV mitarbeiten. Was sie sich von diesem neuen Amt erhoffen, erzählen die beiden Frauen im Interview mit football.ch.

Luisier: Sport ist eines der Fundamente unserer Gesellschaft. Daher ist es wichtig, dass Frauen im Sport vertreten sind, insbesondere in den Führungsgremien. Der Fussball steht vor zahlreichen Herausforderungen, die staatspolitische Kompetenzen erfordern. Für mich ist dieses Engagement eine Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Feminisierung des Fussballs mit gutem Beispiel voranzugehen und die Beziehungen zu den Kantonen und dem Bund zu stärken.

Persönliche Perspektiven

Trede: Für mich ist es eine grosse Ehre, dass ich für den ZV vorgeschlagen wurde und freue mich sehr mit Cristelle Luisier als die zwei ersten Frauen im Zentralvorstand Einsitz zu nehmen. Es zeigt, dass der SFV wirklich gewillt ist, Veränderungen anzupacken. Luisier: Da ich nicht aus der Welt des Fussballs komme, möchte ich eine andere Sichtweise einbringen, eine institutionelle Perspektive. Ich möchte auch dazu beitragen, Brücken zwischen Sport und Politik zu bauen.

Trede: Mein politisches Engagement für den Sport war und bleibt gross. Ich werde mich für einen nachhaltigen Sport einsetzen, für Grundrechte und Gleichstellung. Es sind wichtige gesellschaftliche Themen, die im Fussball stark abgebildet sind. Luisier: Fussball ist in erster Linie ein Volkssport. In diesem Rahmen pflege ich eine ähnliche Verbindung wie die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer. Ich verfolge die wichtigsten Spiele und habe in der Vergangenheit auch an gemischten Amateurturnieren teilgenommen.

Trede: Mein Team ist der FC Helvetia, das Frauenteam des Bundesparlaments. Ich habe es mitgegründet und spiele so gut es geht. Ich schaue gerne Fussball, so oft ich kann.

(Quelle:Schweizerischer Fussballverband Bearbeitet mit ChatGPT)

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