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FIFA muss Menschenrechte bei Bewerbungen gewährleisten - Amnesty International_Bericht

Amnesty International warnt vor Menschenrechtsrisiken bei FIFA-Bewerbungen für die Fußballweltmeisterschaften 2030 und 2034. Die FIFA soll sicherstellen, dass das größte Sportereignis der Welt nicht erneut durch Missstände beeinträchtigt wird.

  • Fußball: FIFA muss verbindliche Garantien für Menschenrechte von WM-Bewerbern einfordern
    Fußball: FIFA muss verbindliche Garantien für Menschenrechte von WM-Bewerbern einfordern (Bild: Amnesty International)
  • Fußball: FIFA muss verbindliche Garantien für Menschenrechte von WM-Bewerbern einfordern
    Fußball: FIFA muss verbindliche Garantien für Menschenrechte von WM-Bewerbern einfordern (Bild: Amnesty International)
  • Fußball: FIFA muss verbindliche Garantien für Menschenrechte von WM-Bewerbern einfordern
    Fußball: FIFA muss verbindliche Garantien für Menschenrechte von WM-Bewerbern einfordern (Bild: Amnesty International)
2024-06-06 01:10:08
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Quelle: Amnesty International

Die FIFA muss sicherstellen, dass bei den Bewerbungen um die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaften der Männer 2030 und 2034 die Menschenrechte in vollem Umfang gewahrt werden, so Amnesty International in einem heute veröffentlichten Bericht. Der Weltfussballverband muss jedes Gebot ablehnen, bei dem die Gefahr besteht, dass das größte Sportereignis der Welt erneut durch Missstände beeinträchtigt wird.

Menschenrechtsrisiken bei Bewerbungen

Die mit der gemeinsamen FIFA-Fußball-WM-Bewerbung 2030 verbundenen Menschenrechtsprobleme müssen angegangen werden. Doch die mit der Bewerbung Saudi-Arabiens um die FIFA-Weltmeisterschaft der Männer 2034 verbundenen Risiken – für Arbeitsmigrant*innen, Fans, Journalist*innen und saudische Bürger*innen – sind von einem ganz anderen Ausmaß und Schweregrad.

Menschenrechtsverletzungen in den Gastgeberländern

Saudi-Arabien weist eine erschreckende Menschenrechtsbilanz auf, und die Bewerbung birgt eine große Bandbreite sehr ernster Gefahren. Auch in den anderen vorgeschlagenen Gastgeberländern Spanien, Portugal und Marokko sind Arbeitsmigrant*innen der Gefahr von Ausbeutung und anderen Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt.

Die exzessive Anwendung von Polizeigewalt, invasive Spionageprogramme und das Kafala-System setzen die Menschenrechte in den Bewerberländern zusätzlich unter Druck. Die FIFA muss unabhängige Bewertungen der Menschenrechtsrisiken vornehmen und verbindliche Zusagen der Gastgeberländer einholen, um Verletzungen zu verhindern.

Empfehlungen zur Menschenrechtswahrung

Zu den wichtigsten Empfehlungen gehört es, strenge Systeme zur Überwachung und Durchsetzung der Menschenrechte einzuführen, einschließlich Beschwerdemechanismen und Zugang zu wirksamen Rechtsmitteln. Die Vergabe der Austragungsrechte für die Turniere 2030 und 2034 durch die FIFA ist eine folgenreiche Entscheidung.

Der jährliche Amnesty-Bericht zeigt, dass im vergangenen Jahr weltweit mindestens 1.153 Todesurteile vollstreckt wurden. Amnesty International setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte ein und verfolgt die Entwicklungen in Bezug auf die Fußball-Weltmeisterschaften 2030 und 2034 genau.

(Quelle:Amnesty International Bearbeitet mit ChatGPT)

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