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Inland

Anstieg der Asylgesuche in der Schweiz im April 2024 - Afghanistan und Türkei als Hauptländer

Im April 2024 sank die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz um 4,2%. Dennoch stieg die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr um 38,3%, mit Afghanistan und der Türkei als den wichtigsten Herkunftsländern.

2024-05-16 10:15:56
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Quelle: Staatssekretariat für Migration

Im April 2024 wurden in der Schweiz 2283 Asylgesuche registriert, 100 weniger als im Vormonat (-4,2 %). Die Zahl der Asylgesuche ist im Vergleich zum Vorjahr um 38,3% gestiegen, wobei die wichtigsten Herkunftsländer Afghanistan und die Türkei waren. Zudem erhielten 867 aus der Ukraine geflüchteten Personen den Schutzstatus S, während er in 1115 Fällen beendet wurde.

Primärgesuche und Sekundärgesuche

Von den 2283 gestellten Asylgesuchen im April waren 1560 Primärgesuche, was einem Anstieg im Vergleich zum Vormonat bedeutet. Primärgesuche werden unabhängig von anderen Personen gestellt, während Sekundärgesuche eine Folge eines bereits registrierten Asylgesuchs sind. Viele der Asylgesuche von afghanischen Asylsuchenden waren durch die Praxisänderung Afghanistan bedingt.

Das Staatssekretariat für Migration SEM erledigte im April 2024 insgesamt 3170 Asylgesuche, davon wurden 710 Nichteintretensentscheide gefällt. 1011 Personen erhielten Asyl und 555 wurden vorläufig aufgenommen. Die erstinstanzlich hängigen Fälle sanken im Vergleich zum Vormonat.

Schutzstatus S und Beendigungen

Im April stellten 1382 Personen aus der Ukraine ein Gesuch um Schutzstatus S, wovon 867 Personen den Schutzstatus S gewährt bekamen. Bei 109 Personen wurde er abgelehnt. Insgesamt wurde der Schutzstatus S in 23 251 Fällen beendet, während 3567 Fälle noch in Prüfung sind. Per Ende April hatten insgesamt 65 013 Personen den Schutzstatus S.

(Quelle:Staatssekretariat für Migration Bearbeitet mit ChatGPT)

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