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Inland

Rückgang von Asylsuchenden aus Nordafrika: Schweiz führt neues Verfahren ein

Das SEM in der Schweiz führt erfolgreich ein 24-Stunden-Verfahren für aussichtslose Asylgesuche von Personen aus Nordafrika durch, was zu einem deutlichen Rückgang der Zahl von Asylsuchenden aus diesen Ländern geführt hat. Neue Maßnahmen zur Zusammenarbeit und Kontrolle werden diskutiert, um sicherzustellen, dass verletzliche Personen weiterhin Zugang zu den Bundesasylzentren erhalten.

2024-05-10 09:15:48
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Quelle: Staatssekretariat für Migration

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) in der Schweiz führt seit einem halben Jahr ein 24-Stunden-Verfahren für aussichtslose Asylgesuche von Personen aus nordafrikanischen Staaten durch. Dies hat zu einem starken Rückgang der Zahl von Asylsuchenden aus diesen Ländern geführt.

Erfolge des Verfahrens

Seit der Einführung des 24-Stunden-Verfahrens in Zürich ist die Zahl der Asylsuchenden aus den Maghreb-Staaten in den Bundesasylzentren schweizweit um rund 40 Prozent gesunken. Im BAZ Zürich wurden insgesamt 413 Asylgesuche gestellt, wobei kein einziger Fall zu einer Asylgewährung führte.

Das SEM prüft nun die Einführung einer Pikettorganisation an den Wochenenden, um sicherzustellen, dass verletzliche Personen weiterhin Zugang zu den Bundesasylzentren erhalten und nicht missbraucht werden. Eine Zugangsbeschränkung wird als schwierig umsetzbar angesehen.

Zusammenarbeit und Kontrolle

Die Migrationsbehörden auf Bundesebene und in den Kantonen haben ihre Zusammenarbeit verstärkt, um gezielt gegen kriminelle Intensivtäter aus dem Asyl- und Ausländerbereich vorzugehen. Runde Tische mit allen beteiligten Akteuren werden in verschiedenen Regionen durchgeführt, um den Informationsfluss zu verbessern.

Die Asylstrategie der Schweiz beinhaltet außerdem die Prüfung von Alternativen für Asylsuchende aus Ländern mit einer sehr niedrigen Schutzquote. Die rechtlichen und praktischen Schwierigkeiten einer vorab schriftlichen Begründung des Asylgesuchs werden dabei berücksichtigt.

Insgesamt zeigen die Maßnahmen des SEM, dass die Schweiz konsequent gegen missbräuchliche Asylgesuche vorgeht und gleichzeitig weiterhin Schutz für verfolgte Personen gewährt. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Behörden auf verschiedenen Ebenen trägt dazu bei, effektiv und zielgerichtet zu handeln.

(Quelle:Staatssekretariat für Migration Bearbeitet mit ChatGPT)

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