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Handlungsfelder gegen Arbeitskraftemangel in Liechtenstein: Analyse und Massnahmen

Die zunehmende Knappheit an Fachkräften in Liechtenstein erfordert gemeinsame Anstrengungen von Politik und Wirtschaft. Eine Arbeitsgruppe empfiehlt konkrete Massnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Arbeitsmarkts und zur besseren Ausschöpfung des vorhandenen Arbeitskraftpotenzials.

2024-05-08 15:05:11
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Quelle: Fürstentum Liechtenstein

Der bestehende Arbeitskraftemangel stellt die liechtensteinische Wirtschaft vor grosse Herausforderungen. Angesichts der demografischen Entwicklung wird der Mangel an Arbeitskraften in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Der Arbeitsmarkt ist ausgetrocknet, und es ist eine wachsende Zahl offener Stellen zu verzeichnen. Für Liechtenstein als kleine, exportorientierte Volkswirtschaft ist die Verfügbarkeit von Fachkraften im globalen Standortwettbewerb eine Grundvoraussetzung für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und den Erhalt des Wohlstands.

Arbeitsgruppe identifiziert Handlungsfelder gegen Arbeitskraftemangel

Zur Bekämpfung des Arbeitskraftemangels braucht es gemeinsame Anstrengungen von Politik und Wirtschaft. Der vorliegende Bericht der Arbeitsgruppe enthält eine makroökonomische Analyse des Arbeitskraftemangels in Liechtenstein und zeigt konkrete Handlungsfelder und Massnahmen auf, um die Attraktivität des liechtensteinischen Arbeitsmarktes zu erhöhen. Auf der Grundlage einer Stärken-Schwächen-Analyse des Arbeitsstandorts Liechtenstein identifizierte die Arbeitsgruppe drei Handlungsfelder.

Im ersten Handlungsfeld werden Massnahmen zur vielfältigen und hochwertigen Ausbildung sowie zur systematischen und gezielten Weiterbildung aufgezeigt. Das zweite Handlungsfeld beleuchtet Massnahmen zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung und der Erweiterung des Arbeitskraftpotenzials, konkret in den Bereichen Erwerbsbeteiligung von Eltern, Arbeiten im Alter sowie Erwerbsbeteiligung von Personen mit Schutzstatus S. Im dritten Handlungsfeld geht es um das Gewinnen und Halten von Arbeitskraften.

Fokus auf bessere Ausschöpfung des Arbeitskraftpotenzials

Hier wird der Fokus der Massnahmen zur Förderung der Arbeitsstandortattraktivität, des Arbeitgeberbranding und der Personalentwicklung, der Zuwanderung sowie der Mobilität und Erreichbarkeit gelegt. Bei den Massnahmen steht zum einen die bessere Ausschöpfung des inländischen Arbeitskraftpotenzials im Vordergrund. "Grosses Potenzial besteht insbesondere bei der Arbeitsmarktpartizipation der älteren Bevölkerung und der Frauen", so Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni.

"Zum anderen sind Massnahmen im Bereich der Weiterbildung und der Personalentwicklung zentral, um die Qualifizierung der Arbeitnehmenden entsprechend den Anforderungen des Arbeitsmarktes erhalten und zukunftsgerichtet weiterzuentwickeln", streichen Brigitte Haas, Geschäftsführerin der LIHK, sowie Ivan Schurte, Geschäftsleitungsmitglied der WKL, hervor. Vaduz (ots) - Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 7. Mai 2024 zum Zweck der Revision des Sachwalterrechts einen Vernehmlassungsbericht betreffend die Abänderung des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches sowie weiterer Gesetze verabschiedet.

(Quelle:Fürstentum Liechtenstein Bearbeitet mit ChatGPT)

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