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Freiburger Stimmbürger entscheiden über Zukunft der Spitalnotaufnahme und HFR-Finanzierung

Am 9. Juni 2024 werden die Einwohnerinnen und Einwohner von Freiburg über die Initiative "Für buergernahe oeffentliche Spitalnotaufnahme 24/24" sowie über den Gegenvorschlag des Staatsrats und des Grossen Rats abstimmen. Der Staatsrat empfiehlt ein NEIN zur Initiative, ein JA zum Gegenvorschlag und ein JA zum Dekret.

  • Abstimmungen vom 9. Juni 2024: Der Staatsrat empfiehlt ein JA zum Gegenvorschlag zur Initiative «Für bürgernahe öffentliche Spitalnotaufnahme 24/24» und ein JA zum Dekret über die finanzielle Unterstützung für das HFR
    Abstimmungen vom 9. Juni 2024: Der Staatsrat empfiehlt ein JA zum Gegenvorschlag zur Initiative «Für bürgernahe öffentliche Spitalnotaufnahme 24/24» und ein JA zum Dekret über die finanzielle Unterstützung für das HFR (Bild: Kanton Freiburg)
  • Abstimmungen vom 9. Juni 2024: Der Staatsrat empfiehlt ein JA zum Gegenvorschlag zur Initiative «Für bürgernahe öffentliche Spitalnotaufnahme 24/24» und ein JA zum Dekret über die finanzielle Unterstützung für das HFR
    Abstimmungen vom 9. Juni 2024: Der Staatsrat empfiehlt ein JA zum Gegenvorschlag zur Initiative «Für bürgernahe öffentliche Spitalnotaufnahme 24/24» und ein JA zum Dekret über die finanzielle Unterstützung für das HFR (Bild: Kanton Freiburg)
  • Abstimmungen vom 9. Juni 2024: Der Staatsrat empfiehlt ein JA zum Gegenvorschlag zur Initiative «Für bürgernahe öffentliche Spitalnotaufnahme 24/24» und ein JA zum Dekret über die finanzielle Unterstützung für das HFR
    Abstimmungen vom 9. Juni 2024: Der Staatsrat empfiehlt ein JA zum Gegenvorschlag zur Initiative «Für bürgernahe öffentliche Spitalnotaufnahme 24/24» und ein JA zum Dekret über die finanzielle Unterstützung für das HFR (Bild: Kanton Freiburg)
2024-05-07 15:05:24
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Quelle: Kanton Freiburg

Am 9. Juni 2024 werden die Einwohnerinnen und Einwohner von Freiburg über die Initiative "Für buergernahe oeffentliche Spitalnotaufnahme 24/24" sowie über den Gegenvorschlag des Staatsrats und des Grossen Rats abstimmen. Ebenfalls zur Abstimmung steht ein Dekret über die finanzielle Unterstützung des Kantons für das HFR. Der Staatsrat empfiehlt ein NEIN zur Initiative, ein JA zum Gegenvorschlag und ein JA zum Dekret.

Initiative versus Gegenvorschlag

Die Initiative "Für buergernahe oeffentliche Spitalnotaufnahme 24/24" schlägt eine Änderung der Kantonsverfassung vor, damit Spitalnotaufnahmen im Süden und im deutschsprachigen Teil des Kantons eingerichtet werden können. Der Staatsrat und der Grosse Rat halten die Initiative für nicht umsetzbar und stellen ihr deshalb einen Gegenvorschlag gegenüber. Dieser Gegenvorschlag wurde von einer parlamentarischen Kommission mit Mitgliedern aus verschiedenen Regionen und Fraktionen in Zusammenarbeit mit Gesundheitsfachpersonen ausgearbeitet und vom Grossen Rat unter Einstimmigkeit der abgegebenen Stimmen angenommen.

Die Berufsverbände aus dem Gesundheitsbereich unterstützen den Gegenvorschlag. Er sieht verschiedene Massnahmen vor, welche die Partnerinnen und Partner des Gesundheitswesens miteinbeziehen und auf einen verbesserten Zugang für Patientinnen und Patienten zur Versorgung bei lebensbedrohlichen und nicht lebensbedrohlichen Notfällen im gesamten Kantonsgebiet abzielen.

Massnahmen des Gegenvorschlags

Der Gegenvorschlag umfasst eine Stärkung der "Community Health" mit einem Netz von Gesundheitszentren, Permanences und "Maisons de garde", verteilt über den gesamten Kanton. Eine einheitliche Gesundheitsnummer und mobile Pflegeteams für die Behandlung nicht lebensbedrohlicher Notfälle ergänzen das Netzwerk. In den Randregionen sollen zudem erfahrene Rettungssanitaeterinnen und –sanitaeter in leichten Notfallfahrzeugen stationiert werden, um eine rasche Versorgung zu gewährleisten. Gleichzeitig sorgt eine Anpassung des Abrechnungsmodells für Ambulanzeinsaetze für Kostengerechtigkeit zwischen den Patientinnen und Patienten in den Randregionen und solchen in der Stadt; die Kosten gehen zu Lasten des Kantons.

Gemäss Dr. Ribordy, Klinikchefarzt Notaufnahme HFR und anerkannter Experte auf diesem Gebiet, erfordern Spitalnotaufnahmen eine umfassende technische Ausruestung (Intensivstation, Operationssaal, Labor, Radiologie) sowie Abteilungen für Innere Medizin und Chirurgie, die rund um die Uhr mit Fachpersonen besetzt sind – Personal, das heute nur schwer zu finden ist.

Finanzielle Unterstützung für das HFR

Das HFR liegt den Freiburgerinnen und Freiburgern am Herzen und spielt in verschiedenen Bereichen der Gesundheitspolitik des Kantons – beispielsweise in der Ausbildung – eine tragende Rolle. Der Staatsrat und eine klare Mehrheit des Grossen Rats haben sich für eine finanzielle Unterstützung in zwei Teilen ausgesprochen, damit das HFR die Versorgungsqualität weiterhin gewährleisten und sich für die Zukunft ruesten kann.

Im Hinblick auf die Abstimmungen vom 9. Juni 2024 steht den Stimmbuergerinnen und Stimmbuergern zur Meinungsbildung wie üblich eine Broschüre mit Erlaeuterungen der Abstimmungsvorlagen zur Verfügung. Ergaenzt wird diese Broschüre durch zwei Erklaervideos. Beide Instrumente sind ab sofort auf der Website des Staats Freiburg abrufbar.

(Quelle:Kanton Freiburg Bearbeitet mit ChatGPT)

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