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Innovative Notrufssaeulen fuer mehr Sicherheit in Graubuenden

Das Amt fuer Militaer und Zivilschutz Graubuenden stellt innovative Notrufsaeulen vor, die im Falle von Stromausfaellen die Kommunikation sicherstellen und die Erreichbarkeit der Einsatzkraefte verbessern. Gemeinden nehmen die Notrufsaeulen bereits in Betrieb, um die Sicherheit der Bevoelkerung zu gewaehrleisten.

2024-05-07 08:05:07
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Quelle: Staatskanzlei des Kantons Graubünden

Das Amt fuer Militaer und Zivilschutz Graubuenden hat in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Graubuenden innovative Notrufsaeulen entwickelt. Sie bieten im Falle von Stromausfaellen eine zuverlaessige Kommunikationsmoeglichkeit und erhoehen die Erreichbarkeit der Einsatzkraefte. Erste Gemeinden nehmen die Notrufsaeulen nun in Betrieb.

Im Zeichen der Sicherheit

"Bei einem Stromausfall fallen die Telekommunikationsmittel rasch aus, sodass die Bevoelkerung keine Moeglichkeit mehr hat, die Polizei, die Feuerwehr oder die Saniheit selbst zu alarmieren. Eine Alarmierung waere einzig mit den Polycom-Funkgeraeten des Gemeindepersonals moeglich und setzt voraus, dass der Notfalltreffpunkt mit Personal besetzt wird," so Patrick Brunold, Leiter Bevoelkerungsschutz beim Amt fuer Militaer und Zivilschutz Graubuenden. Damit die Bevoelkerung fortan jederzeit und stromunabhaengig die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Graubuenden kontaktieren kann, haben bisher zehn Gemeinden insgesamt 22 Notrufsaeulen angeschafft. Die erste Notrufsaeule wurde kuerzlich in Lantsch/Lenz in Betrieb genommen.

Die Notrufsaeulen sind eine Weiterentwicklung der Notfalltreffpunkte. Seit Februar 2023 steht in jeder Gemeinde im Kanton mindestens ein Notfalltreffpunkt fuer die Bevoelkerung zur Verfuegung. Der Notfalltreffpunkt wird bei Bedarf eingerichtet und dient als Anlaufstelle bei nicht funktionierenden Kommunikationsmitteln im Fall von Katastrophen und Notlagen. Betrieben werden die Treffpunkte primaer, falls Kommunikationskanaele wie Telefonnetze wegen einer Strommangellage oder eines Stromblackouts ausfallen sollten. Sie befinden sich in der Regel in oeffentlichen Gebaeuden wie Schulhaeusern, Turn- oder Mehrzweckhallen, Gemeindehaeusern, Werkhoefen, Bahnhofen, und so weiter und sind mit einer entsprechenden Tafel gekennzeichnet.

Die Zukunft der Notfallkommunikation

Derzeit sind keine Notfalltreffpunkte in Betrieb – sie werden nur im Ereignisfall betrieben. Fuer eine bessere Erreichbarkeit der Einsatzkraefte bei einem moeglichen Stromausfall, Notrufsaeulen verfuegen ueber ein integriertes Polycom-Funkgeraet. Weil sie batteriegestuetzt sind, funktioniert die Alarmierung auch ohne Strom ueber mehrere Stunden. Das Amt fuer Militaer und Zivilschutz Graubuenden hat die Notrufsaeulen in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Graubuenden entwickelt. Um eine moeglichst flaechendeckende Abdeckung anzustreben, steht das kantonale Amt mit weiteren Gemeinden in Kontakt. Inzwischen fuehren weitere Kantone die Notrufsaeulen ein, um die Erreichbarkeit der Einsatzkraefte bei einem Stromausfall zu erhoehen.

Patrick Brunold, Leiter Bevoelkerungsschutz und Stv. Amtsleiter, Amt fuer Militaer und Zivilschutz Graubuenden, Tel. +41 81 257 35 42 (erreichbar von 13.00 bis 14.00 Uhr), E-Mail Patrick.Brunold@amz.gr.ch

(Quelle:Staatskanzlei des Kantons Graubünden Bearbeitet mit ChatGPT)

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