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Basel-Stadt: Immobilienstrategie für öffentliche Gebäude verabschiedet

Der Kanton Basel-Stadt richtet seine Immobilienstrategie auf nachhaltige Entwicklung aus und verfolgt das Klimaziel "Netto-Null" bis 2030. Mit dem Ausbau erneuerbarer Energiesysteme und der Senkung von Treibhausgasemissionen setzt die Verwaltung auf eine ökologische und wirtschaftliche Optimierung ihres Gebäudeportfolios.

2024-05-06 09:05:14
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Quelle: Kanton Basel-Stadt

Der Kanton Basel-Stadt benötigt rund 720 Gebäude zur unmittelbaren Erfüllung seiner öffentlich-rechtlich festgelegten Verwaltungsaufgaben. Schulen, Museen oder Verwaltungsliegenschaften gehören dazu. Der Jahresbericht 2023 gibt einen Überblick über die aktuelle Entwicklung des Portfolios.

Verabschiedung Strategie

Um eine bedarfsgerechte Entwicklung der Liegenschaften sicherzustellen, hat der Regierungsrat 2023 die Immobilienstrategie für das Verwaltungsvermögen verabschiedet. Die Strategie orientiert sich an drei Grundsätzen.

Der Gebäudezustand der Liegenschaften im Verwaltungsvermögen wird laufend verbessert. Der Anteil an Liegenschaften in mittlerem und gutem bis sehr gutem Zustand ist seit 2012 von 84 Prozent auf 98 Prozent gestiegen. Die Werterhaltungsquote betrug 2023 2.3 Prozent, das heißt, es wurden 2.3 Prozent des Portfolioneuwerts oder 119.2 Millionen Franken in werterhaltende Maßnahmen investiert. Damit liegt die Werterhaltungsquote in einem ökonomisch optimalen Bereich.

Klimaziel "Netto-Null" bis 2030

Für die kantonale Verwaltung gilt das Klimaziel "Netto-Null" bis 2030. Um das Ziel zu erreichen, werden die direkten, energiebedingten Treibhausgasemissionen der Hochbauten im Verwaltungsvermögen laufend gesenkt. Es werden beispielsweise noch vorhandene fossile Heizungssysteme schrittweise durch erneuerbare Systeme ersetzt oder an das Fernwärmenetz angeschlossen. Von zentraler Bedeutung ist auch der Ausbau der Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Liegenschaften, der seit 2011 vorangetrieben wird. Nun folgt eine weitere Ausbauetappe mit dem Ziel, den aktuellen Solarertrag der Photovoltaik-Anlagen bis 2030 zu vervierfachen.

Ein wichtiger Hebel ist auch die nachhaltige Raumnutzung: Mit dem internen Mietreglement schafft der Kanton Anreize, den Raumbedarf der Verwaltung laufend zu reduzieren. Damit konnte die Bürofläche pro Arbeitsplatz seit 2007 bereits um über einen Viertel gesenkt werden, von 20.9 auf 14.7 Quadratmeter pro Arbeitsplatz.

(Quelle:Kanton Basel-Stadt Bearbeitet mit ChatGPT)

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