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Sauberer Start für Pfadi Luzern: Sitzbänke auf Hochglanz poliert

Sitzbänke putzen fürs Pfadi-Sommerlager: Abteilungsleiter Ramseier hält die Stadt Luzern sauber und gibt Einblick in die ehrenamtliche Arbeit. Effizientes Reinigen von öffentlichen Bänken und die Vorbereitung des Sommerlagers gehören zu den spannenden Aufgaben der Pfadiabteilung.

2024-05-06 09:05:04
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Quelle: Stadt Luzern

Bild oben: Marc Ramseier auf seiner Lieblingsbank an der Ecke Krongasse/Bahnhofstrasse. Obwohl sich der Abteilungsleiter der Pfadi Luegisland-Schirmerturm in der Robotik auskennt, hofft er, dass das Bänkliputzen auch in Zukunft in den Händen der Pfadis und Jublas der Stadt Luzern bleibt. Vom Zöpfli aus nimmt Marc Ramseier die nahe Reussbrücke ins Visier. Sieben Bänke ohne Rückenlehnen in zwei Reihen sorgen für effizientes Putzen. Vor Ort schaut er zwischen Holzlatten und Betonsockel. Fazit: ziemlich ordentlich. Denn die Sitzgelegenheiten zwischen der Kapellbrücke und dem blendend weissen Château Gütsch im Hintergrund sind für Selfies, Picknicks, Apéros sehr begehrt.

Ramseier geht weiter

zum kleinen Platz an der Ecke Krongasse/Bahnhofstrasse. Dort führt eine Bank rings um eine Hainbuche. Ausser etwas Vogeldreck scheint alles im grünen Bereich. Mit dem Spriessen von Laubblättern und Blütenständen fällt wohl bald das eine und andere auf die Latten. Die rote Bank im kleinen Park hinter dem Regierungsgebäude ist besetzt. Hier fühle sie sich zu Hause, sagt die Frau. Der Götterbaum nebenan sei ein Kraftort. Wenn die Jugendlichen am Samstagnachmittag mit Reinigungsutensilien bei lauschigen Bänken eintreffen, reagieren manche Leute irritiert, insbesondere ältere. Sie müssen aufstehen, damit geputzt werden kann. Jedenfalls besteht Aufklärungsbedarf:

Früher wurde Papier und Karton gesammelt, seit 2022 werden Sitzbänke geputzt. Der Beitrag von 196’000 Franken fliesst von der Stadt Luzern in die Sommerlagerkassen aller Pfadis und Jublas. Wobei noch weitere Dienstleistungen dazugehören (siehe Randspalte). Vor der Pfadi reinigten auch Credit-Suisse-Mitarbeiter ehrenamtlich Bänke. Schäden würden dokumentiert, sagt Marc Ramseier. Bei Stadtgrün Luzern treffen zudem Bilder von Angestellten ein. Eine Bank hält zehn bis fünfzehn Jahre. Sie besteht aus Fichtenholz von lokalen Wäldern. Morsche oder durch Vandalismus beschädigte Latten ersetzt das städtische Zimmerwerk. Graffiti werden oft belassen – da man mit Übermalen kaum nachkommen würde.

Die Pfadiabteilung organisiere sich wie ein Unternehmen

sagt Marc Ramseier, inzwischen auf einer viereckigen Bankinsel beim Mühlenplatz sitzend. Als Pfadi- und Abteilungsleiter engagiert er sich 30 bis 40 Prozent unbezahlt. Derzeit sucht er ein neues Materiallager. Jenes in Ibach ist auf Sommer gekündigt worden. Für Zelte, Ausrüstung und drei bis sechs Meter lange Baumstämme braucht es locker 70 Quadratmeter. Auch die Organisation des Sommerlagers der Pfadi Schirmerturm in Huttwil ist in vollem Gang. Insbesondere freue er sich, die Teilnehmenden beim Konstruieren ihrer eigenen Hochbauten aus Baumstämmen zu unterstützen, so Ramseier. Im oberen Stock ist die Schlaf-, im unteren die Freizeitzone. Zu einem Highlight könnte wiederum das 24-Stunden-Strategiespiel werden, das genauso lang dauert.

Das Sommerlager in der Wildnis ist eine extrem gute Abwechslung zur ETH», sagt Marc Ramseier. Wobei es viele Schnittstellen gibt: Technische Entwicklungen können auf dem Feld angewendet werden, beispielsweise der Solarzellengenerator, der 80 Handys und sich selbst aufladen kann, oder die akkubetriebenen Scheinwerfer in Form grosser Taschenlampen. Der Lautsprecher, den er mit 13 Jahren gebaut hat, beschallt nach wie vor den Lagerplatz. Er versuche stets, junge Leute

(Quelle:Stadt Luzern Bearbeitet mit ChatGPT)

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