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Diskriminierung in der Schweiz: Neue Studie zeigt alarmierende Zahlen

In der Schweiz waren laut einem Bericht rund 30% der Bevölkerung in den letzten fünf Jahren von Diskriminierung betroffen, vor allem aufgrund von Nationalität, Sprache, Geschlecht und ethnischer Herkunft. Besonders Personen mit Migrationshintergrund sind von Diskriminierung, die vor allem am Arbeitsplatz und im Bildungsbereich auftritt, stark betroffen.

Indicateur sur l’expérience de la discrimination 2023
Indicateur sur l’expérience de la discrimination 2023 (Bild: Kanton Genf)

2024-05-03 19:05:07
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Quelle: Kanton Genf

Schätzungsweise drei von zehn Personen in der Schweiz waren in den letzten fünf Jahren Opfer von Diskriminierung, so ein Indikator. Im Jahr 2023 waren die Hauptgründe für Diskriminierung die Nationalität, die Sprache, das Geschlecht, die ethnische Herkunft oder der Name. Besonders betroffen sind Personen mit Migrationshintergrund. Diskriminierung tritt am häufigsten am Arbeitsplatz und bei der Arbeitssuche, im öffentlichen Raum, im Bildungsbereich (Schule und Ausbildung) und im öffentlichen Dienst auf.

Formen der Diskriminierung

Die am häufigsten genannten Formen der Diskriminierung sind Ausschluss und mangelnde Wertschätzung, Spott, verbale Gewalt und Bedrohung sowie Mobbing und Zurückhaltung von Informationen. Während ein Viertel der Opfer den Täter nicht kennt, ist in mehr als jedem zehnten Fall der Täter ein Kollege oder eine Kollegin und fast genauso oft handelt es sich um eine Person mit höherer Hierarchie.

Unter den Opfern von Diskriminierung geben acht von zehn Personen an, dass der Vorfall Auswirkungen auf ihr Leben hatte: das Gefühl, nicht in die Gesellschaft zu passen, verschlechterte Beziehungen, gemiedene Orte oder Situationen, gesundheitliche Probleme oder der Verlust von Chancen auf einen Job, eine Wohnung oder eine Leistung.

(Quelle:Kanton Genf Bearbeitet mit ChatGPT)

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