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Der Regierungsrat fordert nachhaltige Ernährung bis 2030: Strategie für Basel-Stadt verabschiedet

Der Regierungsrat in Basel-Stadt verabschiedet die Strategie "Nachhaltige Ernahrung Basel-Stadt 2030," um den Klima-Fussabdruck pro Kopf im Bereich Ernahrung bis 2030 um 25 Prozent zu senken. Diese Massnahme umfasst unter anderem Massnahmen zur Stärkung der regionalen Lebensmittelverarbeitung, Erhöhung des Angebots an gesunder Verpflegung und Reduzierung von Lebensmittelverschwendung.

2024-04-30 12:05:22
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Quelle: Kanton Basel-Stadt

Der Regierungsrat will eine nachhaltige, gesunde und genussvolle Ernahrung fordern. Dafür hat er die Strategie "Nachhaltige Ernahrung Basel-Stadt 2030" verabschiedet. Die Strategie hat zum Ziel, den Klima-Fussabdruck pro Kopf im Bereich Ernahrung bis ins Jahr 2030 um mindestens 25 Prozent zu senken und sie soll dazu beitragen, die kantonalen Klimaziele zu erreichen.

Massnahmen zur Förderung nachhaltiger Ernährung

Der Regierungsrat hat die Strategie "Nachhaltige Ernahrung Basel-Stadt 2030" verabschiedet. Mit einem Massnahmenkatalog fur die Jahre 2024 bis 2026 will er die regionale Lebensmittelverarbeitung stärken, das Angebot an nachhaltiger Verpflegung steigern, die Lebensmittelverschwendung um 50 Prozent bis ins Jahr 2030 reduzieren, die Vernetzung und Zusammenarbeit in diesem Bereich fördern sowie die Bevölkerung über eine genussvolle, gesunde und nachhaltige Ernahrung informieren. Die Strategie leistet einen Beitrag, den Klima-Fussabdruck pro Kopf im Bereich Ernahrung bis 2030 um 25 Prozent zu senken. Zudem soll der Anteil der Bevölkerung, der sich gesund und nachhaltig ernährt, auf ein Drittel steigen.

Zur Stärkung der regionalen Lebensmittelverarbeitung und Wertschöpfung soll das Angebot an regionalen Produkten erhöht werden. Dazu wird zum Beispiel das Projekt zur regionalen Entwicklung "Genuss aus Stadt und Land" weitergeführt (Kooperationsprojekt beider Basel zur Forderung und Vermarktung regionaler Projekte). Damit kann die Wertschöpfung in der Region gestärkt und die Authentizität der lokal hergestellten Waren gestärkt werden.

Angebot an gesunder und nachhaltiger Verpflegung erhöhen

Das Angebot an genussvoller, gesunder und nachhaltiger Verpflegung soll erhöht werden. Der Kanton übernimmt dabei eine Vorbildrolle. Bereits heute gibt es in den Primarschulen viermal pro Woche ausschliesslich vegetarische Menus. Für Ausschreibungen im Bereich Lebensmittel und Catering sollen Nachhaltigkeits-Standards entwickelt und angewandt werden, und das Label "Fourchette verte - Ama terra" soll in den Schulen sowie in Kindertagesstätten der Stadt Basel weiter gefördert werden.

Die Verschwendung von Lebensmitteln (Food Waste) soll im Vergleich zu 2017 um 50 Prozent bis 2030 gesenkt werden. Rund 21 Prozent des Kehrichtabfalls in Basel ist Food Waste. Da der grosse Anteil in den Privathaushalten anfällt, soll mit Aktionskampagnen die Basler Bevölkerung für das Thema Food Waste sensibilisiert werden.

Vernetzung und Zusammenarbeit im Ernährungssystem

Die Akteurinnen und Akteure im Ernahrungssystem sollen besser vernetzt und die Zusammenarbeit gestärkt werden. Dazu sollen branchenubergreifende Netzwerkanlasse geprüft und eine Charta Nachhaltige Ernährung fur Schweizer Städte und Gemeinden im Rahmen des Schweizerischen Städteverbands geschaffen werden. Die Strategie wurde mit rund 70 Akteurinnen und Akteuren aus Landwirtschaft, Gastronomie, Handel, Verarbeitung, Non-Profit und Forschung entwickelt, welche sich bereits heute für ein nachhaltiges Ernährungssystem in der Region Basel engagieren.

(Quelle:Kanton Basel-Stadt Bearbeitet mit ChatGPT)

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