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Solaroffensive in Basel-Stadt: Ausbau der Photovoltaik vorangetrieben

Der Regierungsrat fordert die öffentliche Meinung zur geplanten Solaroffensive heraus, um die Produktion von Solarstrom im Kanton Basel-Stadt zu steigern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Photovoltaik auf öffentlichen Bauten, um das Netto-Null-Ziel bis 2037 zu unterstützen und die Energiewende der Schweiz voranzutreiben.

2024-04-29 11:05:34
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Quelle: Kanton Basel-Stadt

Der Regierungsrat schickt die Solaroffensive in die öffentliche Vernehmlassung. Mit der geplanten Solaroffensive soll die Produktion von Solarstrom im Kanton Basel-Stadt deutlich ausgebaut werden. Zudem hat der Regierungsrat den weiteren Ausbau der Photovoltaik im Verwaltungsvermögen bis 2030 beschlossen. Im November 2022 hat die Bevölkerung des Kantons Basel-Stadt das Netto-Null-Ziel 2037 beschlossen. Eine wichtige Rolle im Klimaschutz spielt der Ausbau der Photovoltaik. Das aktuelle Ausbaupotenzial auf Dächern und Fassaden auf dem Kantonsgebiet von Basel-Stadt beträgt über 90 Prozent, was einer möglichen Leistung von 800 GWh/a entspricht. Damit könnte rund 60 Prozent des heutigen Strombedarfs im Kanton Basel-Stadt gedeckt werden. Der Regierungsrat will darum den Ausbau der Photovoltaik mit einer Solaroffensive vorantreiben. Damit stärkt er die Versorgungssicherheit, fördert die Energieunabhängigkeit und unterstützt die Energiewende der Schweiz.

Erweiterung der Photovoltaikpflicht von Neubauten auf bestehende Bauten

Die Installation von Photovoltaik-Anlagen unterstützt der Kanton Basel-Stadt mit Fördergeldern. Diese werden so ausgestaltet, dass für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer Anreize geschaffen werden, gleichzeitig das Dach zu dämmen und möglichst mehr als 90 Prozent der möglichen Dachfläche zu nutzen. Damit der Ausbau der Photovoltaik möglichst rasch vorangeht, will der Regierungsrat die Förderbeiträge bis Ende 2030 begrenzen. Die Ausgaben sollen über den Fonds Energie-Förderabgabe abgewickelt und finanziert werden.

Vervierfachung des Solarertrags auf Dächern öffentlicher Bauten

Gleichzeitig hat der Regierungsrat beschlossen, das Solarpotenzial auf Liegenschaften im Verwaltungsvermögen von Immobilien Basel-Stadt bis 2030 zu erschließen. Bereits seit 2011 installiert der Kanton laufend neue Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern und an den Fassaden der sogenannten Liegenschaften im Verwaltungsvermögen, das heißt auf öffentlichen Bauten wie Schulen, Museen und Verwaltungsliegenschaften. Nun folgt eine weitere Ausbauetappe: Insgesamt 135 Photovoltaik-Anlagen sollen eine Eigenstromproduktion von mindestens elf Gigawattstunden (GWh) pro Jahr ermöglichen. Damit wird die per Ende 2022 ausgewiesene Eigenstromproduktion vervierfacht. Der Regierungsrat hat dem Grossen Rat deshalb beantragt, für die Projektierung von Photovoltaik-Anlagen zur Erschließung des Solarpotenzials im Verwaltungsvermögen bis 2030 einmalige Ausgaben von 3.1 Millionen Franken zu bewilligen. Dies unterstützt die Ambition des Kantons, bei der kantonalen Verwaltung Netto Null bereits bis 2030 zu erreichen.

(Quelle:Kanton Basel-Stadt Bearbeitet mit ChatGPT)

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