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Inland

Bundespräsidentin Amherd reist nach Rom: Treffen mit italienischer Regierung und Papst Franziskus am Heiligen Stuhl

Bundespräsidentin Viola Amherd reist nach Rom für wichtige Treffen mit italienischen Regierungsvertretern und dem Heiligen Stuhl. Die Gespräche umfassen Themen wie die bilateralen Beziehungen, die Situation in der Ukraine, die G7-Präsidentschaft Italiens und das Engagement für den Weltfrieden.

2024-04-29 10:16:29
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Quelle: Generalsekretariat VBS

Bern, 29.04.2024 - Bundespräsidentin Viola Amherd reist diese Woche nach Rom, wo am Freitag, 3. Mai 2024, Treffen mit dem italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella und mit Ministerpräsidentin Giorgia Meloni geplant sind. Am Wochenende und am Montag besucht die Bundespräsidentin den Heiligen Stuhl. Zum Programm im Vatikan zählen Gespräche mit Papst Franziskus und Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin sowie die Teilnahme an der Vereidigung der neuen Rekruten der Päpstlichen Schweizergarde am Montag, 6. Mai.

Treffen mit italienischer Regierung

Bei den Treffen der Bundespräsidentin mit Staatspräsident Mattarella und mit der italienischen Regierung werden insbesondere die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien, die laufenden Verhandlungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union sowie die Sicherheitslage in Europa zur Sprache kommen. Die Bundespräsidentin wird über die Vorbereitungen zur hochrangigen Konferenz zum Frieden in der Ukraine Mitte Juni auf dem Bürgenstock informieren. Ebenfalls auf der Agenda stehen die G7-Präsidentschaft Italiens im laufenden Jahr, die Beziehungen zu den Ländern Afrikas sowie die Lage im Nahen Osten.

Bei den Gesprächen mit Papst Franziskus und Kardinalstaatssekretär Parolin steht die Friedensförderung der Schweiz und des Heiligen Stuhls im Zentrum. Neben dem Krieg in der Ukraine und der Lage im Nahen Osten werden das friedenspolitische Engagement der Laienbewegung Sant'Egidio in Afrika und insbesondere der Bürgerkrieg im Sudan zur Sprache kommen. Ein weiteres internationales Thema ist das Engagement des Heiligen Stuhls und der Schweiz für das humanitäre Völkerrecht und zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe. Beide Seiten werden zudem über die Schweizergarde und den geplanten Neubau ihrer Kaserne sprechen.

Vereidigung der neuen Rekruten

Die Vereidigung der neuen Rekruten der Päpstlichen Schweizergarde findet traditionell am 6. Mai statt – in Erinnerung an die 147 Soldaten, die während der Plünderung Roms (Sacco di Roma) im Jahre 1527 gefallen sind. Repräsentantinnen und Repräsentanten der Schweizer Politik, der Armee und der Religionsgemeinschaften reisen jeweils für die Vereidigungszeremonie nach Rom. Gastkanton ist dieses Jahr Baselland. Vereidigt werden 34 neue Rekruten aus der ganzen Schweiz. Die Schweizergarde wurde 1506 von Papst Julius II. gegründet; sie leistet zugunsten des Papstes Ehren- und Sicherheitsdienste.

In Rom besucht die Bundespräsidentin am Montag zudem das 'Istituto Svizzero di Roma' (ISR), das in Zusammenarbeit mit verschiedenen Stellen der Bundesverwaltung in der Kultur- und Wissenschaftsförderung der Schweiz tätig ist.

(Quelle:Generalsekretariat VBS Bearbeitet mit ChatGPT)

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