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Blaulicht

Verkehrsunfälle mit E-Trottinetts in Solothurn stark gestiegen

In Solothurn ereigneten sich 2023 mehr Verkehrsunfälle mit E-Trottinetts als im Vorjahr, wobei viele Lenker/-innen verletzt wurden. Die Polizei hat darauf reagiert und die Präventionsmassnahmen deutlich erhöht.

2024-04-04 07:00:08
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Quelle: Kantonspolizei Solothurn

Auf den Solothurner Strassen haben sich im Jahr 2023 deutlich mehr Verkehrsunfälle mit Elektro-Trottinetts ereignet als im Vorjahr. Oft werden die Lenker/-innen dabei verletzt. Bei 29 Verkehrsunfällen mit E-Trottinetts sind 26 Personen verletzt worden, drei davon schwer. Die Kantonspolizei Solothurn hat aufgrund dieser negativen Entwicklung die Präventionsmassnahmen in diesem Bereich deutlich erhöht. Deutlich abgenommen hat im Berichtsjahr die Anzahl Personen, die bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind, von 14 im Jahr 2022 auf 3 im Jahr 2023. Abrufbar ist die Polizeiliche Verkehrsstatistik (PVS) auf folgender Webseite polizei.so.ch.

Polizei veröffentlicht Verkehrsstatistik für 2023

Am Donnerstag, 4. April 2024, hat die Polizei Kanton Solothurn die «Polizeiliche Verkehrsstatistik» (PVS) für das Jahr 2023 veröffentlicht. Sie enthält unter anderem Angaben über die Anzahl, die Art und die Ursachen von Verkehrsunfällen sowie über Kontrollen in den Bereichen Geschwindigkeit, Fahrfähigkeit, Lärm, Schwerverkehr, Tiertransporte und über verkehrspolizeiliche Präventionsmassnahmen.

Im Jahr 2023 wurden 1'484 Verkehrsunfälle polizeilich rapportiert, die sich auf den Solothurner Strassen ereignet haben (2022 waren es 1'458). Dabei kamen 3 Personen ums Leben und 97 Personen wurden schwer verletzt (2022 kamen 14 Personen ums Leben und 96 wurden schwer verletzt). Während Verkehrsunfälle mit fahrzeugähnlichen Geräten (FäG) von 11 auf 5 und mit «normalen» Fahrrädern von 93 auf 76 zurück gingen, haben Verkehrsunfälle mit Elektro-Trottinetts von 19 auf 29 deutlich zugenommen. Bei den 29 Verkehrsunfällen mit E-Trottinetts wurden 26 Personen verletzt, 3 davon schwer. Die Kantonspolizei Solothurn hat auf diese negative Entwicklung reagiert und die Präventionsmassnahmen in diesem Bereich deutlich erhöht. Unter anderem wurden zusammen mit den Rechnungen für die Motorfahrzeugsteuern, in Zusammenarbeit mit der Motorfahrzeugkontrolle, Flyer verschickt, auf denen die Lenkenden von Elektro-Zweirädern auf die geltenden Vorschriften aufmerksam gemacht wurden. Auf alle Verkehrsunfälle bezogen, bleiben die Unfallursachen seit mehreren Jahren weitgehend unverändert. Auf der Autobahn ist dies der klassische Auffahrunfall und ausserhalb der Autobahn sind Missachtungen des Vortrittsrechts, das Nichtbeherrschen von Fahrzeugen und der Zustand von Verkehrsteilnehmenden häufig unfallursächlich.

Ursachen und Kontrollen von Verkehrsunfällen

Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist nach wie vor eine häufige Ursache bei Verkehrsunfällen. Im Berichtsjahr haben Verkehrsunfälle mit der Hauptursache Geschwindigkeit gegenüber dem Vorjahr um rund 25 % zugenommen (von 105 auf 133). Durch eine hohe Kontrollintensität steigt das Risiko, von einer Geschwindigkeitsmessanlage erfasst zu werden. Dies führt letztendlich zu einer besseren Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeiten und demzufolge zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Aus diesem Grund wird die Kantonspolizei Solothurn die seit Jahren praktizierte Strategie von konsequenten Geschwindigkeitskontrollen weiterführen.

Im Jahr 2023 wurden insgesamt 1'532 Geschwindigkeitskontrollen mit mobilen, semistationären und Lasermessgeräten durchgeführt. Dabei sind 209'282 Geschwindigkeitsübers

(Quelle:Kantonspolizei Solothurn Bearbeitet mit ChatGPT)

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