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Neuer Dorfplatz in Iberg: Primarschule Aussenwachten entscheidet sich für Beitrag «Demetra»

Der Stadtrat von Iberg (Stadtkreis Seen) hat sich für den Beitrag «Demetra» der Waldrap AG aus Zürich entschieden, um den Bedarf an Schulraum im Einzugsgebiet zu decken. Das nachhaltige Siegerprojekt schafft eine optimale Lernumgebung und einen neuen Dorfplatz für die Kinder der Aussenwachten.

2024-03-28 09:05:15
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Quelle: Stadt Winterthur

Für den Neubau der Primarschule Aussenwachten in Iberg (Stadtkreis Seen) wurde ein offener Projektwettbewerb durchgeführt. Der Stadtrat hat sich aufgrund der Jury-Empfehlung für den Beitrag «Demetra» des Teams um Waldrap AG aus Zürich entschieden. Er überzeugt durch Nachhaltigkeit und schafft einen neuen Dorfplatz.

Bedarf an Schulraum im Einzugsgebiet

Der Schulraumbedarf im Einzugsgebiet der Schule, das neben Iberg auch die Ortsteile Eidberg, Weierhöhe und Gotzenwil umfasst, hat in der Folge stark zugenommen. Bis im Schuljahr 2034/35 wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Die Versorgung mit Schulraum wird heute mit den Schulhäusern Eidberg, Iberg, dem Kindergarten Weierhöhe und den Schulraumprovisorien Weierweid und Gotzenwil sichergestellt. Die Pavillons in der Weierweid sind jedoch am Ende ihrer Nutzungsdauer, und neben zusätzlichen Klassenräumen fehlen der Schule auch eine Turnhalle, ein Mehrzweckraum, Gruppenräume und Räume für die schulergänzende Betreuung.

Optimale Lernumgebung für Kinder

Durch ein zentrales, modernes Schulhaus für zwölf Primarklassen soll eine optimale Lernumgebung für die Kinder der Aussenwachten geschaffen werden. Aus diesem Grunde hat die Stadt Winterthur für den Neubau der Primarschule einen Projektwettbewerb im offenen Verfahren durchgeführt.

Das Planungskonzept des Siegerprojekts

Das Siegerprojekt «Demetra» der Zürcher Architekten Waldrap AG platziert das neue Schulhaus vom Dorfrand näher ins Dorf, auf die andere Seite des Strässchens Weierweid. Sein Vorplatz ist zur Ibergstrasse und ihrem Kreisel ausgerichtet. Zusammen mit der Umnutzung eines ehemaligen Bauernhofs, der im Besitz der Stadt ist, entsteht eine Art Dorfplatz, wie es ihn in Iberg in dieser Form bisher nicht gibt. Die Schulpavillons in der Weierweid werden mit der Fertigstellung des Neubaus rückgebaut und machen Platz für eine Freifläche mit Sportplatz.

Überzeugende Nachhaltigkeit und Flexibilität

Das neue Schulgebäude selbst ist als kompakter, dreistöckiger Bau mit parallelen Satteldächern konzipiert, ergänzt durch eine Einfachturnhalle. Überzeugt hat die Jury die durchdachte Platzierung der Baukörper, aber auch deren Nachhaltigkeit. Schulhaus und Turnhalle sind in Holzbauweise konzipiert und folgen dem Gelände, so dass nur wenig Aushub nötig sein wird. Die einfach gehaltene Stützenkonstruktion ermöglicht es, das Raumkonzept in Zukunft flexibel anzupassen, sollten sich die Bedürfnisse dereinst ändern. Und im umgebauten Hofgebäude entsteht vielseitig nutzbarer Raum, welcher der ganzen Bevölkerung zugute kommen kann.

Weiterer Verlauf des Bauprojekts

Während die Pavillons in der Weierweid verschwinden werden, bleiben andere Teile der heutigen Schulinfrastruktur der Seemer Aussenwachten erhalten. Das Schulhaus Iberg soll zukünftig als Kindergarten und für die schulergänzende Betreuung der Kindergartenkinder genutzt werden. Der Kindergarten Weierhöhe bleibt erhalten, während die zukünftige Nutzung für das Schulhaus Eidberg noch nicht definitiv bestimmt ist.

(Quelle:Stadt Winterthur Bearbeitet mit ChatGPT)

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